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Das Internet-Magazin von Erhard Metz

Archive for the 'Stenkelfeld' Category

“Homebanking” bei der Stenkelfelder Volksgenossenbank

Mittwoch, 28. Juli 2010

Volksgenossinnen und Volksgenossen, das Zuhausebankieren (in Dummdenglisch  “Homebanking”) ist sicherer und einfacher, als Sie denken,  hören Sie einfach hier … (anklicken)

Bankdaten-ThorbenWengert

(Audionachweis: ndr2 /Foto: Thorben Wengert/pixelio.de)

Die Grossküche in Stenkelfeld oder: bis ans Ende der Nahrungskette

Freitag, 29. Januar 2010

Wir haben längere Zeit nichts mehr aus Stenkelfeld gehört. Hier nun eine spannende Reportage aus der berühmten Stenkelfelder Grossküche:

Angestellter:
Wo soll der Fugenmörtel hin, Chef?

Sönkel-Pörthagen:
In die Nachspeise, du Tölpel!

Reporter:
Die Grossküche Stenkelfeld ist mittlerweile Europas bedeutendster Zulieferer für Kantinen und Fluggesellschaften. Wir stehen hier unmittelbar neben der neuen Rouladenwalze, neben mir der Geschäftsführer der Grossküche Stenkelfeld, Helmut Sönkel-Pörthagen. Worauf führen sie denn diesen grossartigen Erfolg zurück?

Sönkel-Pörthagen:
Nun, äh, unser Erfolg liegt im Überraschungsmoment, das heisst wir bieten immer wieder Gerichte an, äh, die so keiner kennt, und gehen auch in der Kombination der Zutaten neue Wege.

Reporter:
Können Sie uns da ein Beispiel geben?

Sönkel-Pörthagen:
Ja, äh, nehmen wir doch gleich mal hier das Menü an der Fertigungsstrasse 2. Das ist unsere Büsumer Grützpfanne Tischlerin Art. Es handelt sich dabei um einen ausgehöhlten, ganzen Milzrettich, gefüllt mit pürierten Innereien vom Kanalaal, dem wir gepfefferte Backpflaumenkerne unterjubeln. Eins von zahlreichen Gerichten, um die man sich im häuslichen Bereich ja gerne herumdrückt.

Reporter:
Ja, das scheint mir auch eher ein Menü für besondere Anlässe zu sein. Aber wie steht’s denn mit der bewährten alten Hausmannskost, die ja auch von Ihnen zubereitet wird, ich sehe hier zum Beispiel einen Topf mit so einer bräunliche Sosse.

Sönkel-Pörthagen:
Ja, äh, das ist der Bottich mit dem Grünkohl, äh, der wird bei uns erntefrisch zubereitet, das heisst er kocht seit der Ernte, dat ist jetzt anderthalb Wochen her, der wird übermorgen noch durch ein Feinsieb gepresst, nur so lassen sich zuverlässig alle Geschmacksstoffe herausziehen. Ein umgekehrtes Verfahren gilt für die Kartoffeln, die wir bis zur ersten Auskeimung bei 42 Grad vorschrumpeln lassen und denn bei 500 Grad schockerhitzen, so dass unter einer mehlig-bröckelnden Oberfläche ein angenehm kühler Knusperkern für Furore sorgt.

Reporter:
Also, man kann sagen, modernste Zubereitungsverfahren. Was sind denn aus Ihrer Sicht die entscheidenden Fortschritte bei der Herstellung von Massenverpflegung?

Sönkel-Pörthagen:
Unser Firmengründer, der alte Sönkel, hat hier ja damals mit drei Bunsenbrennern angefangen, nich, da brauchten Sie bis zu drei Wochen, bis sich Nudeln so richtig zersetzt hatten oder Gemüse den Biss verlor. Oder ein anderes Beispiel: Um Fisch zum Riechen zu bringen, mussten Sie den damals noch tagelang in die Sonne legen und dann noch von Hand mit Dorschgalle beträufeln, nee. Heute holen wir den vorgefault aus dem Tropensilo, und was den Rest betrifft, Nudeln, Kartoffeln, Fleisch oder wat Sie wollen, dat wird bei uns alles zu einer fettigen, geschmacklosen, breiigen Einheitspampe zusammengefiedelt, so wie es die Kantinen lieben.

Reporter:
Ja, ist denn da niemand…

Sönkel-Pörthagen:
Und den Rest, den keiner mehr will, den verschweissen wir aufbruchsicher in Spezialplastik und verscherbeln das an die Fluglinien in aller Welt.

Reporter:
Aber wenn doch mal einer diese Packungen aufkriegt, da bleibt doch auch immer was übrig?

Sönkel-Pörthagen:
Und sehen Sie, dat ist dann ein gefundenes Fressen für die Speisewagen der Deutschen Bahn. Die stehen am Ende der Nahrungskette!

Reporter:
Ehrliche Worte von Helmut Sönkel-Pörthagen aus der Grossküche Stenkelfeld. Und damit zurück ins Funkhaus!

Sönkel-Pörthagen:
Sie können ruhig zum Essen bleiben!

Reporter:
Och, danke, ich bin noch satt.

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(Nachweis: ndr2; Foto:っ/wikimedia commons GFDL)


Im Baumarkt Förzke am Schmöllerdamm

Dienstag, 12. Januar 2010

Neues aus Stenkelfeld: Im Baumarkt Förzke am Schmöllerdamm

Reporter:
Vor circa 20 Minuten hat hier im Förzke-Baumarkt am Schmöllerdamm ein offenbar geistig verwirrter Kunde das Personal mit einer Axt bedroht und Teile der Ladeneinrichtung verwüstet. Im Moment sind hier die Aufräumungsarbeiten im Gange. Neben mir Marktleiter Hermann Förzke, Herr Förzke, wie hat sich das abgespielt?

Förzke:
Ja, der kam hier an dem Blech- und Eisentresen an und fragt mich nach einem Reduzierstück 149 auf 125 für’n Ofenrohr.

Reporter:
Oha.

Förzke:
Ich sag erst mal gar nix und warte ab, ob er da selber drauf kommt, was für’n Quatsch er da machen will, und da kriegt er schon diesen fahrigen Blick.

Reporter:
Und hat anschliessend Ihr Geschäft demoliert?

Förzke:
Nee, er rückt denn erst mal damit raus, dass er sich einen teuren Kaminofen aus dem Versandhaus bestellt hat und den jetzt nich anschließen kann, nich, weil dat Loch in der Wand zu kein ist oder dat Rohr zu dick oder wat weiss ich.

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(Foto: Ingo Anstötz /pixelio.de)

Reporter:
Tja.

Förzke:
Und ich frag ihn noch ganz höflich: Na, denn wollen Sie jetzt den Rauchabzug verengen, was? Ja, denn man zu und viel Spass mit’m Schornsteinfeger und da wollte er denn schon auf mich los.

Reporter:
Ja, aber wo war denn nun der ganz konkrete Anlass für den Amoklauf Ihres Kunden?

Förzke:
Ja, dat ist mir völlig rätselhaft. Ich hab dem sogar noch den Tipp gegeben, er soll da beigehen und zwei verzinkte Drehkrümmer durchschweissen, mit’m U-Profil anflanschen und denn könnte er ja einfach mit som halbzölligen Überwurf die Führung bündig vonner Abdeckmanschette löten, nich, aber nich dass er dann morgen bei mir angejammert kommt, weil er mit der ganzen aufgestemmten Durchführung innen Kaminquerschnitt gekommen ist und ihm der Schamottmörtel auf’n Teppich bröckelt, nee.

Reporter:
Ja, genau, man kann also sagen ein ganz normales Beratungsgespräch, wie es in Baumärkten Gang und Gebe ist.

Förzke:
Ja, genau! Ich hab ihn sogar noch darauf hingewiesen – was ich gar nicht müsste – dass die Russklappe dann hinter dem Krümmer falsch abkantet …

Reporter:
Oha, ja.

Förzke:
… es sei denn, er nimmt statt dessen ne 40ger Niro-Schelle in V2A und setzt die Passstifte vor den Lüftungsschnalze in eine Parallelnut, aber dafür braucht man natürlich ‘nen 18er Gussdeckel, und der wird nich mehr hergestellt. Und da hat er denn zur Axt gegriffen.

Reporter:
Und damit konnte natürlich niemand rechnen.

Förzke:
Und ich versuch den Mann noch zu beruhigen und sag ihm: Jetzt schmeiss den ganzen Vogel doch lieben auf’n Schrott, dat lohnt doch alles nich, und denn ging dat Theater los, nee. Dat sehen Sie hier ja, dat war ein Verrückter.

Reporter:
Mysteriöser Amoklauf im Förzke-Baumarkt und damit zurück ins Funkhaus.

(Nachweis: ndr2 /startrek-forum.doena-soft.de)

Stenkelfeld CeBit

Mittwoch, 24. März 2010

Nach allerlei Schwerblütigem und Schwermütigem in den letzten Tagen wollen wir einmal wieder nach Stenkelfeld schauen … , nun liegt zwar die CeBit (anklicken) schon etwas zurück, aber was macht’s …

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(Audionachweis: ndr2; Foto: Angeloleithold/wikimedia commons GFDL)


Steuerfahndung in Stenkelfeld

Donnerstag, 8. April 2010

Steuerhinterzieher haben im Bereich des Finanzamts Stenkelfeld schlechte Karten: sie werden gnadenlos verfolgt. Woran die Stenkelfelder Steuerfahndung diese die Gesellschaft schädigende Spezies erkennt, erfahren Sie, wenn Sie auf die Steuerformulare klicken.

(Wollten die Stenkelfelder dieser rücksichtslosen Hatz entgehen, müssten sie sich in eines der zahlreichen Steuer-Hinterzieher-Paradiese begeben, wie dies zigtausend andere auch tun. Sie lebten dann dort auch heute noch bestens behütet und beschützt, wenn nicht gerade mal wieder jemand mit einer dieser CDs vorbeikommt, na ja, Sie wissen schon … )

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(Audionachweis: ndr2; Foto: FeuilletonFrankfurt)