<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>erhard-metz.de &#187; Politik angeklickt</title>
	<atom:link href="http://erhard-metz.de/category/politik-angeklickt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://erhard-metz.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 May 2012 19:36:22 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
		<item>
		<title>&#8220;Schnaps-Idee&#8221; ade!</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2007/10/15/schnaps-idee-ade/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2007/10/15/schnaps-idee-ade/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Oct 2007 09:25:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/2007/10/15/schnaps-idee-ade/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Schnaps-Idee&#8221; &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes: Kinder und Jugendliche als Testk&#228;ufer f&#252;r Schnaps &#38; Co. &#8211; Alkohol, Zigaretten, Gewaltvideos! Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen. Offensichtlich kein Problem aber f&#252;r ein Bundesministerium. (Foto: Ralf Roletschek wikimedia commons GFDL) Warum diese harsche Kritik? Weil Kinder und Jugendliche mit einer Mentalit&#228;t, wie sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Schnaps-Idee&#8221; &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes: Kinder und Jugendliche als Testk&#228;ufer f&#252;r Schnaps &amp; Co. &#8211; Alkohol, Zigaretten, Gewaltvideos! Auf so eine Idee muss man erst einmal kommen. Offensichtlich kein Problem aber f&#252;r ein Bundesministerium.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-4869" href="http://erhard-metz.de/2007/10/15/schnaps-idee-ade/800px-spirituosen-im-supermarkt1/"><img class="alignnone size-full wp-image-4869" title="800px-spirituosen-im-supermarkt1" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/800px-spirituosen-im-supermarkt1.jpg" alt="800px-spirituosen-im-supermarkt1" width="430" height="286" /></a><br />
<em>(Foto: Ralf Roletschek wikimedia commons <a href="http://www.erhard-metz.de/impressum/">GFDL</a>)</em></p>
<p>Warum diese harsche Kritik? Weil Kinder und Jugendliche mit einer Mentalit&#228;t, wie sie im Bereich von Spitzel- und Spionagediensten anzutreffen ist, mit einer L&#252;genpraxis der Erwachsenenwelt bekannt, ja vertraut gemacht w&#252;rden. Was ist mit der Vermittlung von Werten wie Wahrheit, Ehrlichkeit, Glaubw&#252;rdigkeit, Vertrauen schenken und geniessen? Ein Kind, ein Jugendlicher als agent provocateur, als bewusster L&#252;gner, als Anstifter zu Straftaten? Nein &#8211; dahin darf es niemals kommen.</p>
<p>&#8220;Schnaps-Idee&#8221; ade!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2007/10/15/schnaps-idee-ade/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>27. September 2009, SPD: Faszination Abgrund</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2009/09/27/27-september-2009-spd-faszination-abgrund/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2009/09/27/27-september-2009-spd-faszination-abgrund/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 21:09:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/?p=10546</guid>
		<description><![CDATA[Der Blick in den Abgrund faszinierte den Menschen schon immer; noch mehr, sich dem Abgrund, dem m&#246;glichen Sturz in die todbringende Tiefe bis an den Rand des Schlundes zu n&#228;hern. Ein unvergleichlicher Moment, wenn der den Freitod Suchende die Br&#252;stung des Hochhausdaches &#252;berwindet. Wenn der dem Spiel Verfallene seine letzten M&#252;nzen auf Va banque setzt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Blick in den Abgrund faszinierte den Menschen schon immer; noch mehr, sich dem Abgrund, dem m&#246;glichen Sturz in die todbringende Tiefe bis an den Rand des Schlundes zu n&#228;hern. Ein unvergleichlicher Moment, wenn der den Freitod Suchende die Br&#252;stung des Hochhausdaches &#252;berwindet. Wenn der dem Spiel Verfallene seine letzten M&#252;nzen auf Va banque setzt. Wenn der Extremkletterer jenseits von Haken, Tritten und Leitern in der senkrechten Felswand, nur seinen Fingerkuppen vertrauend,  dem Tod so nahe ist wie dem Leben. Generationen von Schriftstellern haben ein solches Lebensgef&#252;hl in ihren Werken festgehalten.</p>
<p>Franz &#8220;M&#252;nte&#8221; M&#252;ntefering und die Seinen scheinen diesem verf&#252;hrerischen Sog erlegen zu sein. &#220;ber verschiedene Stufen des Abstiegs ist es ihnen heuer gelungen, die SPD (wenn Sie nicht wissen, was sich hinter dieser Abk&#252;rzung verbirgt, googeln Sie bitte) in der sechzigj&#228;hrigen Geschichte der Bundesrepublik Deutschland zu ihrem schlechtesten Wahlergebnis zu f&#252;hren. Eine respektable Leistung auf dem Weg ins endg&#252;ltige Nichts.</p>
<p>Weiter so, k&#252;ndigte &#8220;M&#252;nte&#8221; am heutigen Abend der Wahlkatasthrophe in seinem gespenstischen Auftritt vor den Kameras der Nation an, von einem R&#252;cktritt keine Spur. Recht so, rufen wir ihm aufmunternd zu. Ein kleiner Schritt noch, und der Sprung unter die 20 %-Marke ist geschafft! Aber es gilt nat&#252;rlich, die 10 %-N&#228;he und den Sturz ins verf&#252;hrerisch Bodenlose zu erreichen. Mit &#8220;M&#252;nte&#8221; wird es schon gelingen, seien wir da auch in d&#252;steren Zeiten wie diesen ganz zuversichtlich.</p>
<p>Wenn da nicht ein &#8220;War da nicht etwas?&#8221; bliebe:</p>
<p>Hat sich nicht unl&#228;ngst die SPD nach der Niederlage von Dieter Althaus in Th&#252;ringen an die Spitze derer gesetzt, die seinen zu sp&#228;ten R&#252;cktritt geisselten?</p>
<p>Sahen wir nicht heute abend trotz fernsehgeschw&#228;chter Sehkraft unserer Augen eine Grafik, die der SPD &#8211; Vorwahlumfragen zufolge &#8211; die niedrigste Stufe an Glaubw&#252;rdigkeit der Parteien bescheinigte?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-10553" title="500px-d-w015_warnung_vor_absturzgefahr_tysvg" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/500px-d-w015_warnung_vor_absturzgefahr_tysvg.png" alt="500px-d-w015_warnung_vor_absturzgefahr_tysvg" width="428" height="367" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2009/09/27/27-september-2009-spd-faszination-abgrund/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>3. Oktober 2010: 20 Jahre Deutsche Einheit</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2010/10/03/3-oktober-2010-20-jahre-deutsche-einheit/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2010/10/03/3-oktober-2010-20-jahre-deutsche-einheit/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Oct 2010 12:33:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/?p=20036</guid>
		<description><![CDATA[Oberb&#252;rgermeisterin Petra Roth, Pr&#228;sident a. D. Michail Gorbatschow, Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz B&#252;hrmann &#8220;Werde ich gefragt, wen ich f&#252;r den Haupthelden der deutschen Wiedervereinigung halte, antworte ich immer &#8211; das Volk. Ich will die Rolle der Politiker gar nicht abwerten, sie war sehr gross. Doch die wichtigste Rolle hat hier das Volk gespielt bzw. zwei verschiedene V&#246;lker. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-20037" title="L1006449-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1006449-430.jpg" alt="" width="430" height="337" /></p>
<p><em>Oberb&#252;rgermeisterin Petra Roth, Pr&#228;sident a. D. Michail Gorbatschow, Stadtverordnetenvorsteher Karlheinz B&#252;hrmann</em></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8220;Werde ich gefragt, wen ich f&#252;r den Haupthelden der deutschen Wiedervereinigung halte, antworte ich immer &#8211; das Volk. Ich will die Rolle der Politiker gar nicht abwerten, sie war sehr gross. Doch die wichtigste Rolle hat hier das Volk gespielt bzw. zwei verschiedene V&#246;lker. Die Deutschen, die ihren Willen zur nationalen Einheit entschieden und unmissverst&#228;ndlich bekundet haben. Und nat&#252;rlich die Russen, die f&#252;r die Sehns&#252;chte der Deutschen Verst&#228;ndnis aufbrachten sowie den Glauben, dass das heutige Deutschland sich von Grund auf ver&#228;ndert hat und von dem fr&#252;heren unterscheidet, und die den Willen der Deutschen respektierten und akzeptierten. W&#228;re diese Unterst&#252;tzung nicht da gewesen, h&#228;tte die sowjetische Regierung nicht so handeln k&#246;nnen, wie sie gehandelt hat.&#8221;</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>Pr&#228;sident a. D. Michail Sergejewitsch Gorbatschow in seinem Festvortrag in der Frankfurter Paulskirche zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit</em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-20038" title="L1006497-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1006497-430.jpg" alt="" width="430" height="332" /></span></p>
<p><em><span style="font-size: small;">(Fotos: FeuilletonFrankfurt)</span></em><br />
<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2010/10/03/3-oktober-2010-20-jahre-deutsche-einheit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alle Jahre wieder: Wahl- und Steuerl&#252;gen</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2009/06/30/alle-jahre-wieder-wahl-und-steuerluegen/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2009/06/30/alle-jahre-wieder-wahl-und-steuerluegen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:09:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/?p=8575</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Quo usque tandem abutere patientia nostra?&#8221; h&#228;lt der Philosoph, Literat und Politiker Cicero im Jahre 63 v. Chr. im r&#246;mischen Senat dem Verschw&#246;rer Catilina vor &#8211; Wie lange noch wirst du unsere Geduld missbrauchen? Diese Frage rufen wir wieder einmal den Oberen der Politparteien aller Couleurs in deren Wettlauf um die &#252;blichen vorwahlzeitlichen Steuerl&#252;gen zu. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">&#8220;Quo usque tandem abutere patientia nostra?&#8221; h&#228;lt der Philosoph, Literat und Politiker Cicero  im Jahre 63 v. Chr. </span><span style="font-size: medium;">im r&#246;mischen Senat </span><span style="font-size: medium;">dem Verschw&#246;rer Catilina vor &#8211; <em>Wie lange noch wirst du unsere Geduld missbrauchen?</em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Diese Frage rufen wir wieder einmal den Oberen der Politparteien aller Couleurs in deren Wettlauf um die &#252;blichen vorwahlzeitlichen Steuerl&#252;gen zu.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8576" title="peter-schmidt" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/peter-schmidt.jpg" alt="peter-schmidt" width="400" height="164" /></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><em>(Foto: Peter Schmidt /pixelio.de)</em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Im Jahr der noch nicht absehbaren Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise, hoher Risiken bei den zig-zig-Milliarden B&#252;rgschafts- und Kreditzusagen des Bundes, der h&#246;chsten Neuverschuldung seit Gr&#252;ndung der Bundesrepublik Deutschland (86 Milliarden Euro Nettokreditaufnahme in 2010) und vor dem Hintergrund eines Schuldenbergs von derzeit rund 1700 Milliarden Euro ist es &#8211; gelinde formuliert &#8211; unredlich und unseri&#246;s, wenn Parteif&#252;hrungen und -sprecher den W&#228;hlerinnen und W&#228;hlern vor der anstehenden Bundestagswahl die M&#246;glichkeit von Steuersenkungen in absehbarer Zeit vorgaukeln, die es niemals geben wird und geben kann.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Jeder, der in der Lage ist, 1 und 1 zusammenzuz&#228;hlen und nach weidlicher &#220;berlegung zu dem korrekten Ergebnis 2 zu gelangen, kann sich ausrechnen, dass nach der Wahl Steuererh&#246;hungen in nicht unbetr&#228;chtlichem Umfang notwendig und unumg&#228;nglich sein werden.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Uns selbst &#228;rgert weniger das sattsam bekannte unglaubw&#252;rdige Steuer-Geschw&#228;tz der Parteien als solches, sondern die Tatsache, dass diese &#8211; </span><span style="font-size: medium;">leider bei manchen mit Erfolg &#8211; versuchen, </span><span style="font-size: medium;">die W&#228;hlerinnen und W&#228;hler immer wieder und vor jeder Wahl aufs neue f&#252;r dumm zu verkaufen.<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>So f&#252;hlt man Absicht, und man ist verstimmt </em>(Johann Wolfgang Goethe, Torquato Tasso).</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Und eine &#8220;Partei&#8221; wird, sehr zum Schaden von Demokratie und Gemeinwesen, weiter zulegen: die der parteien&#252;berdr&#252;ssigen Nichtw&#228;hler.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2009/06/30/alle-jahre-wieder-wahl-und-steuerluegen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Alles h&#228;ngt mit allem zusammen</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2009/10/21/alles-haengt-mit-allem-zusammen/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2009/10/21/alles-haengt-mit-allem-zusammen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 08:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/?p=11155</guid>
		<description><![CDATA[Alles h&#228;ngt mit allem zusammen &#8230;  ein &#8220;gefl&#252;geltes&#8221;, vielstrapaziertes und dennoch wahres Wort: 0,62 Euro monatlich f&#252;r Spielzeug eines Hartz-IV-Kindes (Bildnachweis: garl/Huber /pixelio.de) 4,5 Millionen Euro f&#252;r Dresdner Kleinwort &#8211; Banker Jens-Peter Neumann, der seinem Arbeitgeber im Jahr 2008  5,7 Milliarden Euro Verlust bescherte]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alles h&#228;ngt mit allem zusammen &#8230;  ein &#8220;gefl&#252;geltes&#8221;, vielstrapaziertes und dennoch wahres Wort:</p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">0,62 Euro monatlich f&#252;r Spielzeug eines Hartz-IV-Kindes</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-11156" title="garl-huber" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/garl-huber.jpg" alt="garl-huber" width="400" height="302" /></span></p>
<p style="text-align: center;"><em>(Bildnachweis: garl/Huber /pixelio.de)</em></p>
<p><strong><span style="font-size: medium;">4,5 Millionen Euro f&#252;r Dresdner Kleinwort &#8211; Banker Jens-Peter Neumann, der seinem Arbeitgeber im Jahr 2008  5,7 Milliarden Euro Verlust bescherte</span></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2009/10/21/alles-haengt-mit-allem-zusammen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Arbeit und Ethik &#8211; zum Beispiel Mindestlohn</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2008/01/17/arbeit-und-ethik-zum-beispiel-mindestlohn/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2008/01/17/arbeit-und-ethik-zum-beispiel-mindestlohn/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2008 08:24:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/2008/01/17/arbeit-und-ethik-zum-beispiel-mindestlohn/</guid>
		<description><![CDATA[Die Debatte um den Mindestlohn &#8211; sie geht an einem wesentlichen Aspekt vorbei, auch bei den beiden politischen Parteien, die sonst gerne das &#8220;C&#8221; in ihrem Namen herausstellen. Die Bedeutung der menschlichen Arbeit lediglich auf einen der Produktionsfaktoren in der Wirtschaftsordnung zu reduzieren, w&#228;re zweifellos verwerflich. Arbeit ist auch wesentlich mehr als eine Erwerbst&#228;tigkeit zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte um den Mindestlohn &#8211; sie geht an einem wesentlichen Aspekt vorbei, auch bei den beiden politischen Parteien, die sonst gerne das &#8220;C&#8221; in ihrem Namen herausstellen.</p>
<p>Die Bedeutung der menschlichen Arbeit lediglich auf einen der Produktionsfaktoren in der Wirtschaftsordnung  zu reduzieren, w&#228;re zweifellos verwerflich. Arbeit ist auch wesentlich mehr als eine Erwerbst&#228;tigkeit zur Sicherung des Lebensunterhalts. Nun muss man heute Arbeit nicht unbedingt als eine sittliche Pflicht und Existenzbedingung des Menschen verstehen. Aber in der Arbeit sollte der Mensch einen Teil seiner  M&#246;glichkeiten zu einer angemessenen Selbstverwirklichung erfahren. Arbeit ist &#8211; auch &#8211; ein Begriff der Ethik.</p>
<p>Menschliche Arbeit ist &#8211; viele Politiker scheinen dies vergessen zu haben &#8211; Gegenstand der Deklaration der Menschenrechte vom Dezember 1948 und damit nach allgemeinem Verst&#228;ndnis zugleich des sogenannten humanit&#228;ren V&#246;lkerrechts:</p>
<p>In der damaligen Allgemeinen Erkl&#228;rung der Menschenrechte heisst es dazu unter anderem:</p>
<dl>
<dd>&#8220;Jeder hat das Recht auf Arbeit, . . . auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen . . .&#8221;</dd>
</dl>
<dl>
<dd>&#8220;Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen W&#252;rde entsprechende Existenz sichert . . .&#8221;</dd>
</dl>
<p>Menschen f&#252;r einen Lohn arbeiten zu lassen, der diesen Wertevorstellungen widerspricht, verst&#246;sst gegen Moral und Ethik. Unternehmen, die mit Entlassungen oder Konkurs drohen, wenn sie wenigstens Mindest- statt ihrer Dumpingl&#246;hne zahlen sollen, haben in einer Marktwirtschaft, die sich &#8220;soziale&#8221; nennt, nichts zu suchen. Dumpingl&#246;hne politisch gegen alternative potentielle Arbeitslosigkeit auszuspielen, ist in durchschaubarer Weise interessenverflochten und haltlos.</p>
<p>Und dass Hungerl&#246;hne von heute die menschenerniedrigende Renten- und Altersarmut von morgen sind, versteht sich von selbst. Jedenfalls f&#252;r jemanden, der eins und eins zusammenz&#228;hlen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2008/01/17/arbeit-und-ethik-zum-beispiel-mindestlohn/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf de&#8217; schw&#228;b&#8217;sche Eisebahne &#8230;</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2011/11/28/auf-de-schwabsche-eisebahne/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2011/11/28/auf-de-schwabsche-eisebahne/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 08:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/?p=29753</guid>
		<description><![CDATA[Schtuagart, Ulm und Biberach, Mekkabeure, Durlesbach &#8230; Nach der Volksabstimmung: hier geht&#8217;s zum unvergessenen Willy Reichert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">Schtuagart, Ulm und Biberach, Mekkabeure, Durlesbach &#8230;</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: medium;">Nach der Volksabstimmung: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=dlVZcaM8nPo"><span style="font-size: medium;">hier geht&#8217;s zum unvergessenen Willy Reichert</span></a></span></p>
<p style="text-align: left;"><img class="alignnone size-full wp-image-29763" title="Wuertt_Centralbahn_Ludwigsburg_ca_1860-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/Wuertt_Centralbahn_Ludwigsburg_ca_1860-430.jpg" alt="" width="450" height="305" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2011/11/28/auf-de-schwabsche-eisebahne/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf den Spuren von Konrad Adenauer (1): Drei Tage in der Villa la Collina</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2009/06/16/auf-den-spuren-von-konrad-adenauer-1-drei-tage-in-der-villa-la-collina/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2009/06/16/auf-den-spuren-von-konrad-adenauer-1-drei-tage-in-der-villa-la-collina/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 05:52:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/?p=8184</guid>
		<description><![CDATA[Wir sind am Ziel: Nach wenigen Serpentinen bergan vom Ufer des Comer Sees halten wir vor dem m&#228;chtigen schwarzlackierten Tor der Villa La Collina in Cadenabbia. Hoch t&#252;rmt sich ein &#252;ppig mediterran bewachsener Bergpark auf, dominiert von wuchtig aufragenden Zypressen sowie exotisch anmutenden Tannen- und Laubb&#228;umen. Daneben und dazwischen Palmwedel. Wir stehen vor der ber&#252;hmten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-8290" title="l1001485-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001485-430.jpg" alt="l1001485-430" width="430" height="287" /></p>
<p><span style="font-size: medium;">Wir sind am Ziel: Nach wenigen Serpentinen bergan vom Ufer des Comer Sees halten wir vor dem m&#228;chtigen schwarzlackierten Tor der <a href="http://www.kas.de/proj/home/home/105/1/index.html">Villa La Collina</a> in Cadenabbia. Hoch t&#252;rmt sich ein &#252;ppig mediterran bewachsener Bergpark auf, dominiert von wuchtig aufragenden Zypressen sowie exotisch anmutenden Tannen- und Laubb&#228;umen. Daneben und dazwischen Palmwedel. Wir stehen vor der ber&#252;hmten Villa La Collina, in der Konrad Adenauer, der erste Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, in den Jahren von 1959 bis 1966 f&#252;nfzehn Mal seinen Urlaub verbrachte.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8237" title="l1001518-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001518-430.jpg" alt="l1001518-430" width="430" height="287" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#220;ber 27.000 Quadratmeter Park, wie der Name besagt auf einem H&#252;gel gelegen, ganz oben die 1899 erbaute &#8220;eigentliche&#8221; Villa (in Italien heissen exklusive Geb&#228;ude samt dem umgebenden Park Villa).</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In der beginnenden D&#228;mmerung geht es hinauf, an der 1990 im unteren Teil des Parks errichteten Accademia und an den riesigen, uralten Zypressen vorbei zur Villa &#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8238" title="l1001438-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001438-430.jpg" alt="l1001438-430" width="430" height="287" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8241" title="l1001523-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001523-430.jpg" alt="l1001523-430" width="430" height="644" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8244" title="l1001528-600" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001528-600.jpg" alt="l1001528-600" width="600" height="395" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Am n&#228;chsten Morgen dann das Geb&#228;ude im Sonnenschein und der Blick &#252;ber die Terrassen auf den Comer See &#8230;</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8248" title="l1001435-600" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001435-600.jpg" alt="l1001435-600" width="600" height="400" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8247" title="l1001391-600" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001391-600.jpg" alt="l1001391-600" width="600" height="400" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Heute ist die Ausstattung des Hauses eine andere als zu Adenauers Zeiten, in denen es dort sehr spartanisch zuging. Die Villa war damals, nach wiederholtem Leerstand, schlecht zu beheizen, Mobiliar, Geschirr und sonst N&#252;tzliches bis Notwendiges mussten von einem Hotel in der N&#228;he herbeigeschafft werden, wenn der hohe Besuch eintraf.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8193" title="l1001384-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001384-430.jpg" alt="l1001384-430" width="430" height="279" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8195" title="l1001426-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001426-430.jpg" alt="l1001426-430" width="430" height="287" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8194" title="l1001425-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001425-430.jpg" alt="l1001425-430" width="430" height="287" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">1977 erwarb die <a href="http://www.kas.de/">Konrad-Adenauer-Stiftung e.V.</a> das denkw&#252;rdige Anwesen und richtete dort ein internationales Begegnungszentrum f&#252;r Politik, Wirtschaft und Kunst ein. Zusammen mit der genannten Accademia bietet das Anwesen bis zu 60 &#220;bernachtungsg&#228;sten Platz. Rund 50 bis 60 Konferenzen, Seminaren und Tagungen j&#228;hrlich gibt die Villa ein einzigartiges Ambiente und Gepr&#228;ge.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8289" title="l1001372-600" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001372-600.jpg" alt="l1001372-600" width="600" height="400" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In der Villa finden die Zusammenk&#252;nfte der Autorenwerkstatt der Stiftung statt; K&#252;nstler und Kunstmanager aller Sparten treffen sich regelm&#228;ssig zum Gedankenaustausch beispielsweise &#252;ber Fragen von Kunst, Macht und Politik.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8292" title="l1001405-600" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001405-600.jpg" alt="l1001405-600" width="600" height="393" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#220;berall auf den Wegen und in den R&#228;umen weht uns der Genius loci an. Konrad Adenauer fand hier, obwohl die Villa in den Wochen seiner Anwesenheit zu einer Art Aussenstelle des Bonner Kanzleramts hergerichtet werden musste, ein paar Stunden der Ruhe und Musse. Er liebte die alten B&#228;ume, besonders die himmelw&#228;rts aufstrebenden Zypressen. Er traf an diesem Ort wichtige politische Entscheidungen und Weichenstellungen auch f&#252;r den eigenen pers&#246;nlichen Lebensweg: So entschied er sich hier in politisch brisant-bewegten Zeiten daf&#252;r, entgegen fr&#252;heren Erw&#228;gungen doch nicht f&#252;r das Amt des Bundespr&#228;sidenten zur Verf&#252;gung zu stehen, sondern die Kanzlerschaft fortzusetzen. Und nicht zuletzt: Hier verfasste er die ersten B&#228;nde seiner &#8220;Erinnerungen&#8221;.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8287" title="l1001364-600" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001364-600.jpg" alt="l1001364-600" width="600" height="400" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Inzwischen steht die Villa La Collina bei rechtzeitiger Voranmeldung auch G&#228;sten f&#252;r einen k&#252;rzeren privaten Urlaub zur Verf&#252;gung. Einen entsprechenden Kontakt zur Leitung der Villa finden Sie unter <a href="http://www.kas.de/proj/home/home/105/1/index.html">www.kas.de</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8291" title="l1001531-600" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001531-600.jpg" alt="l1001531-600" width="600" height="400" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>(Fotos: FeuilletonFrankfurt)</em></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2009/06/16/auf-den-spuren-von-konrad-adenauer-1-drei-tage-in-der-villa-la-collina/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Auf den Spuren von Konrad Adenauer (2): Der Bundeskanzler und Cadenabbia</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2009/06/19/auf-den-spuren-von-konrad-adenauer-2-der-bundeskanzler-und-cadenabbia/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2009/06/19/auf-den-spuren-von-konrad-adenauer-2-der-bundeskanzler-und-cadenabbia/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 07:07:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>
		<category><![CDATA[Reisen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/?p=8186</guid>
		<description><![CDATA[1957 kam Konrad Adenauer erstmals zu einem Urlaub nach Cadenabbia, 1966 zu seinem achtzehnten und letzten Aufenthalt. Seit 1959 verbrachte er seine Ferientage in aller Regel in der Villa La Collina. Am Ufer des Comer Sees wurde dem Altbundeskanzler und leidenschaftlichen Bocciaspieler ein Denkmal gesetzt: Das Bocciaspiel entdeckte Adenauer in seinen Urlaubstagen in Cadenabbia, er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;">1957 kam Konrad Adenauer erstmals zu einem Urlaub nach Cadenabbia, 1966 zu seinem achtzehnten und letzten Aufenthalt. Seit 1959 verbrachte er seine Ferientage in aller Regel in der <a href="http://www.kas.de/proj/home/home/105/1/index.html">Villa La Collina</a>.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Am Ufer des Comer Sees wurde dem Altbundeskanzler und leidenschaftlichen Bocciaspieler ein Denkmal gesetzt:</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8201" title="l1001488-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001488-430.jpg" alt="l1001488-430" width="430" height="486" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8203" title="l1001491-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001491-430.jpg" alt="l1001491-430" width="430" height="644" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Das Bocciaspiel entdeckte Adenauer in seinen Urlaubstagen in Cadenabbia, er pflegte es besonders vor dem Abendessen. Allerdings benutzte er eine Bocciabahn auf einem benachbarten Grundst&#252;ck; die heute in der Villa La Collina neben der Accademia befindlichen Bahnen wurden erst in j&#252;ngerer Zeit eingerichtet. Adenauer erwies sich im Spiel als &#228;usserst geschickt, war aber, wie &#252;berliefert ist, kein guter Verlierer. Mitspieler und Mitarbeiter liessen deshalb den alten Herrn, um ihn bei Stimmung zu halten, zumeist gewinnen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">&#8220;Politik ist&#8221;, wird der Altkanzler zitiert, &#8220;wie Boccia, man wird immer wieder mit &#220;berraschungen konfrontiert und muss sich was Neues ausdenken.&#8221;<br />
</span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Vom Seeufer mit seinen Villen und Hotels geht es steil bergauf, an Adenauers Urlaubssitz, der Villa La Collina vorbei,  in das Dorf,</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8199" title="l1001475-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001475-430.jpg" alt="l1001475-430" width="430" height="287" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8200" title="l1001478-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001478-430.jpg" alt="l1001478-430" width="430" height="287" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">vorbei an kleinen B&#252;rgerh&#228;usern und Pl&#228;tzen, auf denen zur Siesta-Zeit die Arbeitsger&#228;te in der Sonne d&#246;sen,</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><img class="size-full wp-image-8206 aligncenter" title="l1001499-380" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001499-380.jpg" alt="l1001499-380" width="380" height="569" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8205" title="l1001496-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001496-430.jpg" alt="l1001496-430" width="430" height="287" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">nach rechts in das Centro storico, wo wie so oft in Italien gemauerte B&#246;gen die schmalen Gassen &#252;berw&#246;lben und die H&#228;user gegen einen Einsturz bei Erdbeben bewahren sollen.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8208" title="l1001509-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001509-430.jpg" alt="l1001509-430" width="430" height="644" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8209" title="l1001510-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001510-430.jpg" alt="l1001510-430" width="430" height="644" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">In der Mittagshitze sch&#252;tzen die dunklen, engen Gassen vor der Sonne und &#246;ffnen um eine Ecke herum manch &#252;berraschenden Anblick.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8213" title="l1001511-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001511-430.jpg" alt="l1001511-430" width="430" height="644" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8210" title="l1001516-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001516-430.jpg" alt="l1001516-430" width="430" height="647" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Zur linken Seite geht es die &#8220;Passeggiata Adenauer&#8221; weiter hinauf zur Kirche Santi Nabori e Felice, die der Kanzler unter grosser Anteilnahme der Dorfbewohner allsonnt&#228;glich besuchte. Trotz seines hohen Alters nahm Adenauer den ansteigenden Weg in aller Regel zu Fuss.</span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8207" title="l1001502-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001502-430.jpg" alt="l1001502-430" width="430" height="287" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-8304" title="l1001517-600" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001517-600.jpg" alt="l1001517-600" width="600" height="396" /></span></p>
<p><span style="font-size: medium;">Adenauer erfreute sich bei den B&#252;rgern Cadenabbias grosser Beliebtheit und Verehrung. Bereits bei seinem ersten Besuch in dem 800-Einwohner-Dorf erhielt er die Ehrenb&#252;rgerschaft. Nicht nur &#252;ber das Bocciaspiel war er mit vielen B&#252;rgern des Ortes freundschaftlich verbunden. Nach Adenauers Tod reisten derart viele Einwohnerinnen und Einwohner von Cadenabbia zur Trauerfeier im K&#246;lner Dom, dass der B&#252;rgermeister daf&#252;r eigens einen grossen Reisebus chartern musste.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="text-align: center;"><span style="font-size: medium;"><img class="aligncenter size-full wp-image-8232" title="l1001471-330" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/l1001471-330.jpg" alt="l1001471-330" width="330" height="510" /><br />
</span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>Konrad Adenauer, B&#252;ste in der Villa La Collina, Cadenabbia<br />
</em></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><em>(Fotos: FeuilletonFrankfurt)</em></span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2009/06/19/auf-den-spuren-von-konrad-adenauer-2-der-bundeskanzler-und-cadenabbia/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#196;ppelwoi und Europ&#228;ische Kommission</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2007/11/04/aeppelwoi-und-europaeische-kommission/</link>
		<comments>http://erhard-metz.de/2007/11/04/aeppelwoi-und-europaeische-kommission/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 21:49:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik angeklickt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/2007/11/04/aeppelwoi-und-europaeische-kommission/</guid>
		<description><![CDATA[Der &#196;ppelwoi und die Europ&#228;ische Kommission &#8211; eine Lachnummer, wenn es nicht gar zu traurig w&#228;re. Da gibt es eine Europ&#228;ische Kommission mit, wie wir wissen, vielen fleissigen K&#246;pfen und H&#228;nden, es sind tausende, genauer genommen nach EU-eigenen Angaben rund 24.000 Beamte und Angestellte &#8211; uns stockt der Atem im Anblick dieser Zahl. Ja, was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#196;ppelwoi und die Europ&#228;ische Kommission &#8211; eine Lachnummer, wenn es nicht gar zu traurig w&#228;re.</p>
<p>Da gibt es eine Europ&#228;ische Kommission mit, wie wir wissen, vielen fleissigen K&#246;pfen und H&#228;nden, es sind tausende, genauer genommen nach EU-eigenen Angaben rund 24.000 Beamte und Angestellte &#8211; uns stockt der Atem im Anblick dieser Zahl. Ja, was machen denn nun eigentlich diese 24.000 Menschen, der Einwohnerzahl einer respektablen mittelgrossen Stadt gleich, so den lieben langen Tag? Nun, man wird dar&#252;ber nachdenken &#8211; ich nehme an pausenlos -, was man etwa noch nicht geregelt haben k&#246;nnte im grossen weiten Europa. Da ja nun aber schon fast alles geregelt ist, vom Kr&#252;mmungsgrad der Banane bis zu ebensolchem des Klosettbrillenrandes, ist der Prozess des Nachdenkens anstrengend und zerm&#252;rbend &#8230; aber, potz blitz!, es muss sich doch noch irgend etwas Ungeregeltes finden lassen.</p>
<p>Da kam eines lieben langen EU-Tages irgend einem dieser 24.000 fleissigen K&#246;pfe der Gedankenblitz: Ja, der Frankfodder &#196;ppelwoi, der ist&#8217;s, den haben wir noch nicht reglementiert, dem werden wir&#8217;s jetzt zeigen, wo der EU-Hammer h&#228;ngt!</p>
<p><img src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/schnorbsi_070.jpg" alt="schnorbsi_070.jpg" /></p>
<p><em>(Foto: Eva Kr&#246;cher/wikimedia commons <a href="http://www.erhard-metz.de/impressum/">GFDL</a>)</em></p>
<p>Was soll nach den blindw&#252;tigen Vorstellungen der EU-Kommisssion geschehen? Der &#196;ppelwoi, hochdeutsch Apfelwein, soll k&#252;nftig nicht mehr so heissen d&#252;rfen, damit die dummen EU-B&#252;rger ihn nicht mehr mit &#8220;richtigem&#8221; Wein , also den aus den Weintrauben, verstehen Sie, verwechseln k&#246;nnen. Nach den Gedankenbl&#228;hungen der Kommission scheint dies, also diese Verwechselung, tagt&#228;glich hunderttausendfach zu geschehen &#8211; ist Ihnen, geneigte Leserinnen und Leser, r&#228;umen Sie es hinter vorgehaltener Hand ruhig ein, doch auch oft schon passiert? -, so dass diesem &#220;belstand zum Wohle der EU-B&#252;rger dringlichst abgeholfen werden muss. Per Richtlinie, Verordnung, Untersagung, verstehen Sie, wegen der vermeintlichen Tumbheit ebenjener B&#252;rger.</p>
<p>Da hat die Kommission aber die Rechnung ohne den &#196;ppelwoi-Wirt gemacht! Ja, ihr Kommissionistenb&#252;rokraten, erst erkunden und denken, dann reden oder gar Regulierungsentw&#252;rfe formulieren, das sei auch eure Devise. Es meldeten sich zu berechtigtem spontanen wie heftigen Protest: der hessische Ministerpr&#228;sident, der hessische Europaminister, die SPD-Landesvorsitzende und Oppositionsf&#252;hrerin in Hessen, der Bundeslandwirtschaftminister, die Frankfurter Oberb&#252;rgermeisterin, das Frankfurter Kulturkommitee, die Gr&#252;nen, die Linke &#8230; und, nicht zu untersch&#228;tzen, der Volkszorn! Einhelliger Tenor (ich zitiere): vollkommen unn&#246;tig und inakzeptabel; ausserordentlich sch&#228;dlich; Missachtung hessischer Traditionen; b&#252;rokratischer Unsinn; Bl&#246;dsinn; irritierend f&#252;r Verbraucherinnen und Verbraucher, die diese Begriffe seit Jahrhunderten kennen.</p>
<p>Dem ist nichts hinzuzuf&#252;gen. Aber kein Schwachsinn scheint gross genug zu sein, als dass ihn nicht die EU-B&#252;rokratie in eine Richtlinie zu giessen bereit w&#228;re. Deshalb Vorsicht: Dem Ochsen ins Horn gepetzt, sagt ein deutsches Sprichwort. EU-Kommission und EU-Beamtenheerscharen, hab&#8217; t acht, es gibt neue Aufgaben: auch althergebrachte deutsche Redensweisheiten geh&#246;ren k&#252;nftig wegreguliert!</p>
<p>PS: Deutschland ist der gr&#246;sste Netto-Einzahler in die EU-Kasse. Das Land Hessen hat einen gewaltigen Anteil daran. Ist es nicht endlich an der Zeit, diese Tatsache den EU-B&#252;rokraten kr&#228;ftig auf die Ohren zu geben?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://erhard-metz.de/2007/11/04/aeppelwoi-und-europaeische-kommission/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

