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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Alle Artikel zu Kultur Frankfurt

„Der Rosenkavalier“ von Richard Strauss an der Oper Frankfurt

Montag, 1. Juni 2015

Die Marschallin Fürstin Werdenberg im Betreuten Wohnen

Von Renate Feyerbacher
Fotos: Monika Rittershaus/Oper Frankfurt und Renate Feyerbacher

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Amanda Majeski (Feldmarschallin; rechts stehend) und eine Statistin der Oper Frankfurt, Foto © Monika Rittershaus

Den „Rosenkavalier“ – ach, den kennt man doch als Opernfreund! Nein, man kennt ihn nicht genug. Regisseur Claus Guth, der für die Frankfurter Inszenierung von „Pelléas et Mélisande“ den FAUST Theaterpreis 2013 erhielt, zeigt am Premierenabend, dem 24. Mai 2015, eine neue Sicht auf die „Komödie für Musik“ von Hugo von Hofmannsthal (1874-1929). Weiterlesen

„Der Schönste Preis“: 40 Jahre Stadtschreiber von Bergen

Montag, 10. März 2014

Text und Fotos: Renate Feyerbacher

Nur noch wenige Tage, bis zum 15. März 2014, werden in der Zentralbibliothek der Stadtbücherei Frankfurt Bücher, Bilder und Dokumente aus dem Stadtschreiberarchiv ausgestellt. Darüber hinaus gibt es das ganze Jahr Veranstaltungen – auch mit der derzeitigen Stadtschreiberin.

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Angelika Klüssendorf am 28. August 2013

Angelika Klüssendorf ist der 40. Stadtschreiber von Bergen. So der offizielle Name des bedeutenden deutschen Literaturpreises. Am 30. August 2013 wurde sie beim Stadtschreiberfest eingeführt.

Kein Geringerer als Jean Ziegler, der weltbekannte Globalisierungskritiker, emeritierter Professor für Soziologie in Genf mit Gastprofessur an der Pariser Sorbonne, hatte die Festrede gehalten Weiterlesen

„DeutschSommer“ – ein richtungweisendes Projekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main

Mittwoch, 22. September 2010

Der „DeutschSommer“, das Sprachförderprogramm der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, ging bereits 2007 an den Start, lange bevor also Thilo Sarrazins jüngst erschienenes Bestseller-Buch „Deutschland schafft sich ab“ die Politik aufschreckte oder besser gesagt aufweckte.

Als Exkurs und um es gleich vorweg zu nehmen: Wir halten es insofern mit dem ruhig abgewogenen, differenzierenden Urteil eines Frank Schirrmacher („Ein fataler Irrweg“ oder „Frau Merkel sagt, es ist alles gesagt“, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung von 29. August bzw. 19. September 2010). Und auch mit dem provokanten, den Nagel aber auf den Kopf treffenden Kommentar eines Volker Zastrow „Körperzellenrock“ in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. September 2010, der eine realitätsferne, sich vielfach im Weggucken und Wegducken erschöpfende „political correctness“ der politischen Kaste geisselt. Denn leider und unbestreitbar gibt es einen nicht unerheblichen Anteil an Migranten in Deutschland, der sich integrationsfern bis integrationsverweigernd darstellt, mit allen sich daraus für die Gesellschaft wie auch für die Betreffenden selbst ergebenden absehbar negativen Konsequenzen.

Da sucht man verzweifelt nach Auswegen oder gar Lichtblicken. Und findet sie: in dem erfolgreichen Projekt „DeutschSommer“ der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.

(Bildnachweis: „DeutschSommer“; Foto: D. Buschardt) Weiterlesen

„Euryanthe“ von Carl Maria von Weber an der Oper Frankfurt

Freitag, 10. April 2015

Schach der Ehre!

Von Renate Feyerbacher
Fotos: Monika Rittershaus/Oper Frankfurt und Renate Feyerbacher

Am Ostersonntag hatte die heroisch-romantische Oper „Euryanthe“ von Carl Maria von Weber Premiere. Sie wurde 1823 am Kärntnertortheater in Wien uraufgeführt.

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im Vordergrund am Schachtisch sitzend Eric Cutler (Adolar) und schräg links hinter ihm stehend Kihwan Sim (König) sowie Chor und Extrachor der Oper Frankfurt; Foto © Monika Rittershaus

Das soll Musik von Carl Maria von Weber sein? Ausser der Ouvertüre – nie gehört. Woran lag es, dass diese aussergewöhnliche Oper nicht aufgeführt wurde? Es lag am schwierigen, eigenwilligen Libretto.

Er habe Weber zunächst unterschätzt, sagt Dirigent Roland Kluttig bei „Oper extra“ und bekennt sich zu seinen früheren Vorurteilen zur Oper, die er längst abgelegt hat. Nun hat er, der das Dirigieren an der „Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden“ lernte, wo der Komponist (1786-1826) einst Generalmusikdirektor war, dem Frankfurter Opernpublikum eine vorzügliche Aufführung der „Euryanthe“ beschert Weiterlesen

„EXIL“ – die Zeitschrift für Exilliteratur 1933 bis 1945

Freitag, 18. Oktober 2013

Bei seinem Rundgang über die diesjährige Frankfurter Buchmesse besuchte Oberbürgermeister Peter Feldmann unter anderem einen kleinen Stand: die Präsentation des ebenfalls kleinen EXIL-Verlags, dessen Arbeit ihn – so die Meldung des Presse- und Informationsamts – „besonders beeindruckt“ hat. „Guter Geist“ und Verlegerin dieses Unternehmens ist Edita Koch, die 2011 mit Stolz auf die 30-jährige Verlagsgeschichte zurückblicken konnte.

Oberbürgermeister Peter Feldmann und Edita Koch, Verlegerin und Herausgeberin von „EXIL“, am 11. Oktober 2013 auf der Frankfurter Buchmesse

„EXIL 1933-1945. Forschung, Erkenntnisse Ergebnisse“ – so lautet der Name der jetzt im 32. Jahrgang erscheinenden Halbjahreszeitschrift, herausgegeben von Edita Koch in Zusammenarbeit mit Henrike Walter. Sie richtet sich mit ihren Beiträgen an eine wissenschaftlich interessierte Öffentlichkeit. Wir finden in ihr zum Teil einzigartige literarische Zeugnisse und Dokumente, Berichte und Forschungsergebnisse im weiteren Kontext des durch nationalsozialistische Verfolgung bedingten Exils. „EXIL“ bietet aktuellen Forschern auf diesem Gebiet ein Podium von interdisziplinärer Bandbreite Weiterlesen