Allen Leserinnen und Lesern ein gutes und erfolgreiches Jahr 2008!
Dienstag, 1. Januar 2008Auf Weh und Wunden gute Salbe.
Auf groben Klotz ein grober Keil.
Auf einen Schelmen anderthalbe.

(Bildnachweis: Tobias Bräuning)


Fast alle haben es erahnt: natürlich ein Aprilscherz! FeuilletonFrankfurt erfreut sich bester Gesundheit: Rund 128.000 Besucher im 1. Quartal 2012 hielten ihm bei rund 438.000 Seitenaufrufen und knapp 1,7 Millionen Klicks die Treue. Zum Dank verspricht es: weitermachen!
“Die hohen Klickzahlen der Newsportale übertünchen einen wichtigen Aspekt: Die wenigsten Klicks der verlegerischen Sites gehen auf redaktionelle Inhalte zurück. Die meisten Portale und wohl auch Zeitungen generieren nicht einmal ein Fünftel ihrer Zugriffe aus originären redaktionellen Texten. Das Gros der Klicks ist dem Einsatz von Bildergalerien, dem Zugriff auf Wertpapierdepots, Partnerbörsen, Aktienkurs-Abfragen, Job-Datenbanken geschuldet, die allesamt in die Klickstatistik einfliessen. So haben die offiziell verbreiteten Einschaltquoten nur bedingten Aussagewert über die tatsächlichen Vorlieben der Kunden.”
“Die Ausführungen zeigen, dass die Einschaltquote nur bedingt zur inhaltlichen Bewertung eines Internet-Angebotes taugt und dass die Zugriffszahlen überdies mit wenigen Kunstgriffen manipulierbar sind. Die Aufmachung von Themen und Einstiegssites, die Anmoderation eines jeden Beitrags und die Platzierung entscheiden mehr über den Erfolg eines Artikels als die Geistesgewandtheit oder Beredtheit eines Autors, die Stringenz der Beweisführung und die Originalität seiner Gedanken.”
Zitiert aus der lesenswerten Studie von Steffen Range und Roland Schweins:
Klicks, Quoten, Reizwörter: Nachrichten-Sites im Internet
Wie das Web den Journalismus verändert
Ein Gutachten im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung

FeuilletonFrankfurt freut sich darüber, mit solch machenschaftlichen Klick-”Geschäften” nichts zu tun zu haben!
FeuilletonFrankfurt freut sich:
über seine Internationalität!
Rund 80 % der Einschaltungen kommen aus Deutschland, rund 8 % aus den USA, 4 % aus Österreich, 3 % aus der Schweiz und 1 % aus Grossbritannien. 87 andere Länder machen zusammen rund 4 % aus, an der Spitze Russland und Frankreich.


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