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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Archive for the 'Frankfurt und Hessen' Category

Ab nach Kassel …

Samstag, 17. Februar 2007

“Ab nach Kassel” – so riefen im September 1870 die Aachener dem in der Schlacht von Sedan von preussischen Truppen gefangen genommenen Kaiser Napoleon III., einem Neffen von Napoleon I., nach, als er zur Internierung nach Kassel verbracht wurde. Er logierte dort höchst komfortabel im Schloss Wilhelmshöhe.

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Schloss Wilhelmshöhe (Bildnachweis: Malte Ruhnke GFDL)

Schon zuvor hatte das Schloss einen illustren Gast beherbergt: Ein Bruder Napoleons I., Hieronymus Bonaparte, residierte dort bis zum siegreichen Ende der Befreiungskriege als damaliger König von Westfalen, noch heute bei der Kasseler Bevölkerung bekannt als “König Lustig”. Woher dieser Name? Besagter, von Napoleons Gnaden eingesetzter Landesvater soll, so wird erzählt, im Pavillon Marmorbad in – na ja – Rotwein gebadet haben. (Über das weitere Schicksal dieses derart königlich geadelten Weines existieren verschiedene Spekulationen, denen hier nicht weiter nachzugehen ist.)

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Orangerie mit Marmorbad (Bildnachweis: Carroy GFDL)

Für jetzt genug der Geschichte! An dieser Stelle ist erklärend festzuhalten, dass der Autor in dieser Stadt seine Kindheit und Schulzeit verbracht hat und noch heute ein bekennender Kasseler (leider nicht “Kasselaner” oder “Kasseläner”) ist. Dazu vielleicht später an anderer Stelle mehr.

Ab nach Kassel ! So erschallt auch in diesem Sommer der Ruf: Zur documenta 12, der seit langem weltweit bekannten und berühmten Präsentation zeitgenössischer Kunst. Diese Schau sollten Sie keinesfalls versäumen. Auch über dieses Ereignis hinaus ist die einzigartige Residenz-, Schlösser- und Gartenstadt zu jeder Zeit einen Besuch wert. Oder besser viele Besuche. Es wird Sie nicht reuen.

Der Autor möchte Ihnen, geschätzte Leserinnen und Leser, gerne weiter über Kassel berichten, wenn, ja wenn Sie ihm – schon um Ihr wirkliches Interesse zu dokumentieren – das berühmte “Kasseler Wörtchen” mitteilten, am besten in dessen Langversion. Derart versichert, eine geneigte Leserschaft anzutreffen, verriete ich Ihnen einige charmante Details des – leider nicht von allen geliebten – Kasseler Dialekts.

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Auf der schwierigen Suche nach einer hessischen Identität

Freitag, 4. Mai 2007

Hessen, Hessenland . . . was ist das eigentlich?

Hessen ist das Bundesland, dessen 60jähriges Bestehen die hessischen Bürgerinnen und Bürger im Herbst 2005 feierten. Gegründet am 19. September 1945, hiess dieses Land zunächst Gross-Hessen. Seine unmittelbaren Rechtsvorgänger waren der Volksstaat Hessen sowie die preussischen Provinzen Kurhessen und Nassau.

Gehen wir auf das Jahr 1866 mit der Einverleibung weiter Teile des heutigen hessischen Territoriums durch Preussen zurück, so gab es – von Norden nach Süden betrachtet – das Fürstentum Waldeck und Pyrmont mit der Residenz in Bad Arolsen, das Kurfürstentum Hessen mit der Hauptstadt Kassel, das Herzogtum Nassau mit der Hauptstadt Wiesbaden, die Landgrafschaft Hessen mit der Residenz Bad Homburg, die Freie Stadt Frankfurt sowie das Grossherzogtum Hessen mit der Residenz in Darmstadt; als Kuriosum schliesslich noch den Kreis Wetzlar als Exklave der preussischen Rheinprovinz.

Soweit die jüngere Geschichte – sie allein schon macht deutlich, aus wie vielen politisch, geschichtlich und kulturell meist sehr verschiedenen souveränen Staaten das heutige Hessen im Jahr 1945 – man kann nur sagen synthetisch – zusammengesetzt wurde. Hinzu kommen bis weit in die mittlere und ältere Geschichte reichende höchst unterschiedliche volksstämmige, landsmannschaftliche, kulturelle und sprachliche Verwurzelungen, die bis heute fortwirken, nicht zuletzt in den sehr vielgestaltigen hessischen Dialekten.

Hessische Identität? Es war und es ist auch heute noch schwierig, sie zu verwirklichen. Denn Identität erwächst aus dem Bewusstsein gemeinsamer Herkunft, Sprache, Gebräuche und Traditionen, aus der Sicherheit und Vertrautheit im Umgang mit allem, was Heimat im wohlverstandenen Sinne bedeutet.

Mit ihrer aktuellen Imagekampagne “An Hessen führt kein Weg vorbei” will die Hessische Landesregierung sicherlich auch neuerlich dazu beitragen, eine solche Identität zu gewährleisten. Zunächst vorrangig zielt die Aktion jedoch unter wirtschaftspolitischen Aspekten auf “Touristen und Investoren, in- und ausländische Entscheidungsträger sowie deutsche und internationale Multiplikatoren” ab. Diese Zielgruppe soll Hessen als das sympathische, liebenswerte und moderne Bundesland in der Mitte Europas wahrnehmen.

Erste Motive dieser Kampagne weisen einige interessante und gelungene Verknüpfungen markanter hessischer Motive mit dynamischen Zielvorstellungen auf. Die Verbindung beispielsweise des Bad Homberger Residenzschlosses, namentlich seines Weissen Turmes, mit der Frankfurter Hochhausszenerie oder des bekannten Kunstwerks “Himmelsstürmer” von Jonathan Borofsky vor dem Kasseler Hauptbahnhof mit der Förderung steiler beruflicher Karrieren belegen dies.

(Fotos: Hessen Agentur)

In der Summe gesehen muten die bislang bekannt gewordenen Motive der Kampagne jedoch etwas abstrakt, kühl, auch “menschenleer” an. Es mangelt an Wärme, bürgerschaftlicher Nähe, persönlicher Ansprache des einzelnen – eben an Emotionalität. Das Management der Kampagne hat diese Defizite allem Anschein nach erkannt und will künftig einige entsprechende zusätzliche Akzente setzen.

Keinesfalls sollte das wirtschaftlich dominante Rhein-Main-Gebiet, der Ballungsraum Frankfurt oder sein internationaler Grossflughafen in einer Weise kommuniziert werden, dass sich das ganze Hessen bereits darin erschöpfe. Das Hessenland ist sehr viel mehr!

Das neben der Wirtschaftsförderung gleichgewichtige Ziel, unter den Bürgerinnen und Bürgern dieses Landes eine hessische Identität lebendig werden zu lassen und zu bewahren, darf keinesfalls auf der Strecke bleiben. Hierzu bedarf es vor allem weiterer Bemühungen, ein gemeinsames kulturelles Bewusstsein zu schaffen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten, um drei prominente Beispiele zu nennen, die reichhaltige und zum Teil aufeinander bezogene hessische Museumslandschaft, der jährliche Hessentag oder der Hessische Rundfunk mit seinen spezifischen, auf die Bürgerinnen und Bürger ganz Hessens zielenden Programmen, vom Rhein bis zur Werra, vom Reinhards- bis zum Odenwald.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Hessen Agentur.

Backen und Basteln für den guten Zweck: Weihnachtsbasar des ZONTA Clubs Frankfurt II Rhein-Main zugunsten des Mädchenbüros Bockenheim

Samstag, 27. November 2010

Es gab alles, was man sich auf Tischen und Tresen eines veritablen Weihnachtsmarktes vorstellen kann, auch wenn es erst Anfang November war: So möchten wir lieber von einem Benefiz-Basar sprechen, zu dem der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main lange vor Beginn der Adventszeit seine Mitgliedschaft nebst deren Gästen in die bekannte “Fabrik” in Frankfurt-Sachsenhausen eingeladen hatte. Dennoch liessen sich die Damen des Clubs bei der Vorbereitung der Veranstaltung offensichtlich von vorweihnachtlichen Gefühlen leiten, gab es doch ein reichhaltiges Angebot an selbstgebackenen und selbstkonfektionierten jahreszeitlichen Köstlichkeiten aller Art (noch heute schwärmt der Autor von der herrlichen Schweizer Nusstorte einer Clubschwester und Frankfurter Künstlerin, deren Arbeiten demnächst in diesem Magazin Raum gegeben wird). Ebenso wenig fehlte es an allerlei weihnachtlichem dekorativem Schmuck, den die Clubdamen zum Teil selbst gebastelt hatten. Und nicht zu vergessen einige Bilder von jungen Hobby-Künstlerinnen des Mädchenbüros Bockenheim, von dem noch zu sprechen sein wird. Fast alles wurde verkauft.

Im Mittelpunkt des Benefiz-Abends standen ein Lichtbildvortrag der bekannten Altmeisterin der Fotografie Barbara Klemm (über die Näheres auszuführen Eulen nach Athen tragen hiesse), vor allem aber die Versteigerung einer ihrer Fotografien vom im Jahre 1995 von Christo und Jeanne-Claude künstlerisch verhüllten Berliner Reichstagsgebäude, die sie zum guten Zweck gespendet hatte. Am Ende erteilte die Frankfurter Stadträtin Elisabeth Haindl – die dabei bemerkenswerte Fähigkeiten als Benefiz-Auktionatorin unter Beweis stellte – bei 1450 Euro den Zuschlag.

Barbara Klemm neben dem für die ZONTA-Benefiz-Auktion ausgewählten Foto des verhüllten Reichstagsgebäudes (Foto: Claus-Dieter Knöchel)

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Jazz- und Salsa-Flötistin Isabelle Bodenseh, Dozentin an der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, die auf Quer- und Altquerflöte Fetziges und Lyrisches vortrug.

Isabelle Bodenseh an der Querflöte (Foto: Claus-Dieter Knöchel)

Der Erlös des Abends – aus Versteigerung und Weihnachtsbasar zusammen rund 5000 Euro – kommt ein weiteres Mal dem Mädchenbüro Bockenheim zugute. Die vom Nachbarschaftsheim Frankfurt am Main-Bockenheim e.V., einer Quäkereinrichtung, getragene Institution betreut rund 30 Mädchen, grossenteils mit Migrationsbiografie. Es bietet den Mädchen ab einem Alter von 10 Jahren gleichsam ein zweites Zuhause mit gemeinsamem Kochen und Essen nach der Schule, Betreuung und Unterstützung bei den Hausaufgaben, gemeinsamem Lernen, Diskutieren, Spielen und natürlich auch Feiern. Alle verstehen sich als eine grosse Familie, in der trotz unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion jeder auf den anderen Rücksicht nimmt. Füreinander dasein – so lautet das Motto.

(Bildnachweis: Mädchenbüro)

Die Mädchen erhalten Hilfe bei der Suche nach Ausbildungs- und Praktikumsplätzen sowie Beratung für die Wahl eines Berufes, zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen oder zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche. In einem “Mädchenparlament” werden gemeinsame Projekte besprochen und über sie abgestimmt oder auch eventuelle Konflikte diskutiert, in einer eigenen Mädchenzeitung “AWAS” gemeinsam interessierende Fragen behandelt.

Grossen Wert legt das “Büro” auch auf die musische Bildung der Mädchen: So werden beispielsweise Klavierunterricht erteilt oder Kurse in Zeichnen und Malen angeboten.

2005 erhielt die Einrichtung den Integrationspreis der Stadt Frankfurt am Main.

(Bildnachweis: Mädchenbüro)

Ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger lädt das Mädchenbüro gerne zu tatkräftiger pädagogischer Unterstützung und Mitarbeit ein. Ferner bietet es Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, dort ein berufsvorbereitendes Praktikum zu leisten.

Baut Bettina Pousttchi in der Schirn schon an der neuen Altstadt?

Freitag, 13. April 2012

“Equal goes it loose” soll einst Bundespräsident Heinrich Lübke der zu Staatsbesuch weilenden englischen Königin freudig den Beginn einer Veranstaltung angekündigt haben; goes it equal loose now mit der Altstadtbebauung? Fachwerk, wohin man schaut, aber wieso an der Schirn-Rotunde?! Ist es uns entgangen, dass sie klammheimlich in das Bebauungsgebiet einbezogen wurde?

Fragen über Fragen. FeuilletonFrankfurt hofft, sie Mitte nächster Woche beantworten zu können.

Die entstandene Unruhe macht sich hoffnungsvoll wieder mal die winzig kleine Schar der – nein, nein, nicht der FDP – , der FDF’s zunutze, der Freier-Domblick-Fans. Sie sperren die Stadtherzkammer-Brache mit rotweissen Bändchen und greifen sogar zum letzten Mittel: der Videoüberwachung! Piraten aufgepasst! Kümmert euch, ehe es zu spät ist!

Also: viel los ist in der Frankfurter Gudd’ Stubb’! Bleiben Sie dran, liebe Leserinnen und Leser, und kommen Sie alle am 18. April abends in die Schirn!

(Fotos: FeuilletonFrankfurt)

s. a.  Folie statt Fachwerk: “Framework” von Bettina Pousttchi in der Schirn Kunsthalle

 

Begegnung im Dunkeln: Das DialogMuseum in Frankfurt am Main

Sonntag, 16. Mai 2010

Wir haben eine erstaunliche, ja kaum je für möglich gehaltene Erfahrung gemacht.

Wir begaben uns am frühen Nachmittag eines durchsonnten, hellichtenTages in die absolute Dunkelheit, die Dunkelheit völlig blinder Menschen. Eine Selbsterfahrung, nicht ohne Risiko. Eine jüngere Frau in der achtköpfigen Gruppe - mehr als acht Personen durfte sie nicht umfassen – bekam bereits nach wenigen Minuten Dunkelheit eine Art Panik und schied aus dem Experiment aus, bevor es richtig begonnen hatte. Wir und die anderen sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer hielten es aus.

Und nun die erstaunliche Erfahrung: Nach Wiedereintritt in die Helligkeit fühlten wir uns in den ersten Momenten in einer gewissen Weise verunsichert, aus einer Obhut entlassen, ein Stück einsam, allein.

Was war geschehen?

Wir besuchten das DialogMuseum in Frankfurt am Main. Wir nahmen dort an einer Führung teil, im wahrsten Sinne des Wortes. In vollkommener Dunkelheit. Eineinhalb Stunden lang. Unser Führer: ein Blinder.

Ungelenk fuchtelten wir mit dem Blindenstock, der uns am Eingang gereicht wurde, über die verschiedenen Böden, die es zu betreten, nein zu erkunden, mit den Füssen zu ertasten galt. Unser Führer lockte uns, half uns mit seiner Stimme den Weg finden über einen Parcours, der dem Sehenden nur Selbstverständliches bedeutet, dem vorübergehend “Erblindeten” jedoch zu einer Verkettung von Abenteuern geriet, von Aufgaben, die es zu bewältigen galt. Er führte durch verschiedene Erlebnisräume, einschliesslich einer Fahrt im offenen Boot über den Main. In einem Akustikraum erwarben wir einen Hauch von Ahnung davon, was es bedeutet, mit den “Ohren zu sehen”. Wir lernten in der Finsternis, wie sich Bäume, fliessendes Wasser, Häuserwände, Briefkästen, Geldautomaten, öffentliche Telefonsäulen, Exponate in einem Skulpturenmuseum oder Parkbänke anfühlen, um sie zu “sehen”.

In der von einer auf die andere Minute über uns hereingebrochenen Hilflosigkeit – schon nach wenigen Schritten und Wegbiegungen wussten wir nicht mehr, wo rechts oder links, wo vorn oder hinten ist – entwickelten wir eine besondere Art von Vertrauen zu unserem blinden Führer, dessen Stimme und freundschaftlichen Aufforderungen wir folgten wie kleine artige Kinder dem Ruf ihrer Eltern. Und wir ertasteten die Personen unserer kleinen Gruppe, waren froh, eine Schulter ergreifen, einen Arm, eine Hand finden zu können, die uns gewiss sein liess: Wir sind nicht allein.

Eineinhalb Stunden in völliger Dunkelheit gerieten zu einer enormen Spanne an Zeit, in der sich für uns ein eigenartiger Zustand eines Sichhineinfindens in unser Geschick ergab. Zunehmend ein wenig mutiger setzten wir Schritt um Schritt die Füsse auf den Grund, tasteten mit dem Blindenstock in einem schulterbreiten Segment den zu beschreitenden Boden ab, den Erzählungen unseres Führers lauschend, in welcher Umgebung wir uns gerade befanden: in einem Garten, an einer von Autos befahrenen Strasse, in einer kleinen Bar. Uns erfasste der Beginn einer ganz kleinen Ahnung davon, wie es sein könnte, ein Leben in völliger Dunkelheit einzurichten. Und ganz wichtig: Wir fingen an zu verstehen, warum das DialogMuseum so und nicht anders und schon gar nicht “Blindenmuseum” heissen kann.

Dunkelheit

Mehr als nur Dunkelheit: im Frankfurter DialogMuseum

Und beim allmählichen, die Augen dennoch schmerzenden Übergang ins Tageslicht am Ausgang des Parcours spüren wir es, dieses eigenartige Gefühl: Wir sind entlassen aus der Obhut unseres blinden Führers, in der wir uns schon so sehr eingerichtet hatten, wir sind wieder auf uns selbst gestellt.

Im DialogMuseum kehren sich die Verhältnisse um: Der Sehende wird zum Blinden, der geführt werden muss, der Blinde als “Sehender” zu dessen Führer. Wir werden ihn, unseren Führer, der als Jugendlicher völlig erblindete und der, wie er sagte, nicht bereit war, “nur wegen der Erblindung sein Leben aufzugeben”, nicht sehend kennenlernen; das Museum wahrt die Anonymität.

Das 2005 gegründete, in der Form einer GmbH geführte DialogMuseum wird von der Agentur für Arbeit, dem Landeswohlfahrtsverband (Integrationsamt) Hessen und der Stadt Frankfurt am Main gefördert. Zu den Führungen in Gruppen bis zu acht Personen ist eine zumeist längerfristige Voranmeldung erforderlich.