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	<title>erhard-metz.de &#187; Frankfurt und Hessen</title>
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		<title>&#8220;Amt f&#252;r Umbruchsbew&#228;ltigung&#8221; in Frankfurt am Main</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 09:44:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Künste: Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Das &#8220;Amt f&#252;r Umbruchsbew&#228;ltigung&#8221; ist voll in Betrieb! &#214;ffnungs- und Sprechzeiten: Samstag, 28. Januar, von 15 bis 19 Uhr und Sonntag, 29. Januar, von 16 bis 19 Uhr. Die Themenkreise: DEMOKRATIE UND FREIHEIT GLOBALE PH&#196;NOMENE &#214;KONOMIE UND GERECHTIGKEIT Anmeldung m&#246;glichst eine Stunde vor Beginn der Sprechstunden im Frankfurter Kunstverein (Foto: FeuilletonFrankfurt) &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><span style="font-family: Arial;">Das &#8220;<a href="http://www.erhard-metz.de/2012/01/27/frankfurter-amt-fur-umbruchsbewaltigung-eroffnet/">Amt f&#252;r Umbruchsbew&#228;ltigung</a>&#8221; ist voll in Betrieb!</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><img class="alignnone size-full wp-image-31408" title="L1010264-450" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1010264-450.jpg" alt="" width="447" height="634" /></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">&#214;ffnungs- und Sprechzeiten:</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>Samstag, 28. Januar, von 15 bis 19 Uhr und</strong><br />
<span style="font-family: Arial;"><strong> Sonntag, 29. Januar, von 16 bis 19 Uhr.</strong></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Die Themenkreise:</span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>DEMOKRATIE UND FREIHEIT</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>GLOBALE PH&#196;NOMENE</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><strong>&#214;KONOMIE UND GERECHTIGKEIT</strong></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;">Anmeldung m&#246;glichst eine Stunde vor Beginn der Sprechstunden im <a href="http://www.fkv.de">Frankfurter Kunstverein</a></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><em>(Foto: FeuilletonFrankfurt)</em></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>&#8220;DeutschSommer&#8221; &#8211; ein richtungweisendes Projekt der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 07:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;DeutschSommer&#8221;, das Sprachf&#246;rderprogramm der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, ging bereits 2007 an den Start, lange bevor also Thilo Sarrazins j&#252;ngst erschienenes Bestseller-Buch &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221; die Politik aufschreckte oder besser gesagt aufweckte. Als Exkurs und um es gleich vorweg zu nehmen: Wir halten es insofern mit dem ruhig abgewogenen, differenzierenden Urteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;DeutschSommer&#8221;, das Sprachf&#246;rderprogramm der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, ging bereits 2007 an den Start, lange bevor also Thilo Sarrazins j&#252;ngst erschienenes Bestseller-Buch &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221; die Politik aufschreckte oder besser gesagt aufweckte.</p>
<p>Als Exkurs und um es gleich vorweg zu nehmen: Wir halten es insofern mit dem ruhig abgewogenen, differenzierenden Urteil eines Frank Schirrmacher (&#8220;Ein fataler Irrweg&#8221; oder &#8220;Frau Merkel sagt, es ist alles gesagt&#8221;, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung von 29. August bzw. 19. September 2010). Und auch mit dem provokanten, den Nagel aber auf den Kopf treffenden Kommentar eines Volker Zastrow &#8220;K&#246;rperzellenrock&#8221; in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 12. September 2010, der eine realit&#228;tsferne, sich vielfach im Weggucken und Wegducken ersch&#246;pfende &#8220;political correctness&#8221; der politischen Kaste geisselt. Denn leider und unbestreitbar gibt es einen nicht unerheblichen Anteil an Migranten in Deutschland, der sich integrationsfern bis integrationsverweigernd darstellt, mit allen sich daraus f&#252;r die Gesellschaft wie auch f&#252;r die Betreffenden selbst ergebenden absehbar negativen Konsequenzen.</p>
<p>Da sucht man verzweifelt nach Auswegen oder gar Lichtblicken. Und findet sie: in dem erfolgreichen Projekt &#8220;DeutschSommer&#8221; der Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-19776" title="Land der Ideen _DeutschSommer-430A" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/Land-der-Ideen-_DeutschSommer-430A.jpg" alt="" width="430" height="331" /></p>
<p><em>(Bildnachweis: &#8220;DeutschSommer&#8221;; Foto: D. Buschardt)</em></p>
<p>Das sehen auch andere so, beispielsweise die von der Bundesregierung und der Wirtschaft getragene, unter der Schirmherrschaft des Bundespr&#228;sidenten stehende Standort-Initiative &#8220;Deutschland – Land  der Ideen&#8221; mit ihrem Wettbewerb &#8220;365 Orte im  Land der Ideen&#8221;: Am 16. September 2010 zeichnete sie in einer Feierstunde in Frankfurt in Anwesenheit der hessischen Kultusministerin Dorothea Henzler den &#8220;DeutschSommer&#8221; als &#8220;Ausgew&#228;hlten Ort 2010&#8243; aus.</p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-19769" title="L1006258-360" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1006258-360.jpg" alt="" width="360" height="504" /></p>
<p><em>Dorothea Henzler, Kultusministerin des Landes Hessen, bei ihrem Grusswort zur Preisverleihung</em></p>
<p>&#8220;DeutschSommer &#8211; Ferien, die schlau machen&#8221;: eine geniale Idee, ebenso tatkr&#228;ftig wie erfolgreich in die Praxis umgesetzt. Stellt die Bildungsf&#246;rderung bereits eines der zentralen Anliegen der Stiftung dar, so steht die Sprachf&#246;rderung und insbesondere das Bem&#252;hen um Sprachkompetenz bei Migrantenkindern im Fokus des F&#246;rderprogramms &#8220;DeutschSommer&#8221;. Das Projekt begann im Sommer 2007 zun&#228;chst in Frankfurt am Main. In diesem Jahr beteiligen sich erstmals auch die benachbarten St&#228;dte Offenbach, Hanau und Wiesbaden an ihm. Neben dem Amt f&#252;r multikulturelle Angelegenheiten und dem Staatlichen Schulamt f&#252;r die Stadt Frankfurt sowie der Volkshochschule und dem hessischen Kultusministerium unterst&#252;tzen namhafte private Stiftungen als Partner das Projekt.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-19768" title="L1006272-550" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1006272-550.jpg" alt="" width="550" height="400" /></p>
<p>In der Zeit der hessischen Sommer-Schulferien erhielten 150 Frankfurter Sch&#252;lerinnen und Sch&#252;ler des dritten Schuljahrs mit gezieltem F&#246;rderbedarf im Deutschen eine intensive und ganzheitliche F&#246;rderung: &#252;ber drei Wochen hinweg t&#228;glich zwei Stunden Deutschunterricht und zwei Stunden sprachintensives Theaterspiel. Lesen, Schreiben,  Wortschatz und Grammatik stehen im Mittelpunkt der  p&#228;dagogischen Arbeit  in kleinen Sch&#252;lergruppen mit bis zu zw&#246;lf  Kindern, die in Jugendherbergen untergebracht werden. Am Nachmittag betreuen  Sozialp&#228;dagogen die Kinder in einem  anregenden Freizeitprogramm. Am Ende der drei Wochen f&#252;hren die Kinder  ein Theaterst&#252;ck  auf, zu dem auch die Eltern eingeladen werden (die denn auch sehr zahlreich erscheinen).</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-19771" title="L1006255-550" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1006255-550.jpg" alt="" width="550" height="398" /></p>
<p>Der Erfolg ist messbar: viele  der Kinder gelangen aus den schwachen in die guten Leistungsgruppen mit  unterrichtsf&#228;higen Deutschkenntnissen. Zugleich w&#228;chst  bei den Kindern das Bewusstsein, ihre  Sprachkenntnisse nach bestimmten Regeln selbst verbessern zu k&#246;nnen, und das Vertrauen in die eigene Leistungsf&#228;higkeit.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-19770" title="L1006271-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1006271-430.jpg" alt="" width="430" height="578" /></p>
<p>Aufbauend auf den &#8220;DeutschSommer&#8221; folgt im Januar in der letzten Woche der Weihnachtsferien das Projekt &#8220;Endspurt&#8221; im Schullandheim &#8220;Wegscheide&#8221; der Stadt  Frankfurt am Main, wiederum mit Deutschunterricht, sprachintensivem Theaterspiel und einem begleitenden Freizeitprogramm. Dreierteams &#8211; sie bestehen jeweils aus einer Lehrkraft f&#252;r Deutsch als  Zweitsprache sowie einem Theater- und  einem Sozialp&#228;dagogen &#8211; betreuen Gruppen  mit maximal 14 Kindern rund um die  Uhr.</p>
<p>Ein zweit&#228;giges Fortbildungsseminar &#8220;3x Deutsch: Sprache, Theater, Freizeit&#8221; schliesslich richtet  sich an Lehrer der Sch&#252;ler der Klassen 3 und 4,  die am &#8220;DeutschSommer&#8221; teilgenommen haben. Es vermittelt praxisnah die  erfolgreiche Methodik des &#8220;DeutschSommers&#8221; f&#252;r den Einsatz im  Schulalltag.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-19772" title="L1006260-650" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1006260-650.jpg" alt="" width="650" height="346" /></p>
<p><em>&#8220;DeutschSommer&#8221;-Kinder des Jahres 2010 bedanken sich f&#252;r den Applaus des Publikums der Preisverleihung</em></p>
<p>Es ist unbestreitbar: Sprachkompetenz ist eine zentrale Voraussetzung f&#252;r eine gelingende Integration von Migranten. Die <a href="http://www.sptg.de/">Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main</a> hat dies vor langem erkannt und mit ihrem erfolgreichen Projekt &#8220;DeutschSommer&#8221; entsprechend gehandelt.</p>
<p><em>(Fotos von der Preisverleihung und der sie begleitenden Ausstellung: FeuilletonFrankfurt)</em><br />
<em><br />
</em></p>
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		<title>&#8220;La Dame de Francfort&#8221;</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2008/12/16/la-dame-de-francfort/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Dec 2008 07:47:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Künste: Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Gustave Courbet (1819 bis 1877), &#8220;La Dame de Francfort&#8221; (oder: Dame auf der Terrasse), 1858, &#214;l auf Leinwand, 207 × 325 cm, Wallraf-Richartz-Museum K&#246;ln Nicht allen Frankfurterinnen und Frankfurtern ist bewusst, dass Gustave Courbet, eine bedeutende Malerpers&#246;nlichkeit in der Zeit des &#220;bergangs vom Realismus zum Naturalismus, im Jahr 1858 rund sechs Monate in Frankfurt am [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/dame.jpg" alt="dame.jpg" /></p>
<p><font color="#993300" face="Arial"><em>Gustave Courbet (1819 bis 1877), &#8220;La Dame de Francfort&#8221; (oder: Dame auf der Terrasse), 1858, &#214;l auf Leinwand, 207 × 325 cm, Wallraf-Richartz-Museum K&#246;ln</em></font></p>
<p><font color="#993300" face="Arial"><font size="3">Nicht allen Frankfurterinnen und Frankfurtern ist bewusst, dass Gustave Courbet, eine bedeutende Malerpers&#246;nlichkeit in der Zeit des &#220;bergangs vom Realismus zum Naturalismus, im Jahr 1858 rund sechs Monate in Frankfurt am Main verbrachte. In Frankreich hatte er bereits manches Aufsehen erregt, sowohl k&#252;nstlerisch als auch gesellschaftlich und politisch. Nach fr&#252;heren Erfolgen im Pariser Salon sorgte er zur Weltausstellung 1855 in Paris f&#252;r einen Eklat, als er sich weigerte, der Jury zun&#228;chst den Entwurf eines f&#252;r die Ausstellung vorgesehenen gr&#246;sseren Werkes vorzulegen. Zwar wurden zu dem Ereignis elf seiner Bilder pr&#228;sentiert, doch errichtete der ver&#228;rgerte Courbet in Konkurrenz einen eigenen &#8220;Pavillon du Réalisme&#8221; mit vierzig Arbeiten.</font></font></p>
<p><font color="#993300" face="Arial"><font size="3">In Frankfurt am Main stellte die Kunstakademie Courbet ein eigenes Atelier zur Verf&#252;gung. W&#228;hrend dieses Aufenthaltes schuf er zw&#246;lf Bilder, darunter die bekannte Ansicht &#8220;Blick auf Frankfurt&#8221; (1858) sowie die besagte &#8220;Dame de Francfort&#8221;, unter deutschem Titel als &#8220;Dame auf der Terrasse&#8221; eingef&#252;hrt. Im Fr&#252;hjahr 2007 war die besagte Madame vom k&#246;lnischen Rhein an den heimatlichen Frankfurter Main zur&#252;ckgekehrt &#8211; im Rahmen der Ausstellung des St&#228;del Museums &#8220;G&#228;rten: Ordnung, Inspiration, Gl&#252;ck&#8221;.</font></font><font color="#993300"><em> </em></font></p>
<p><font color="#993300" face="Arial"><font size="3">Geheimnisvoll erscheint dieses Werk, gleichsam als eine &#8220;Frankfurter Mona Lisa&#8221;, wie Sabine Hock schreibt. Es ist nicht bekannt, wer das Gem&#228;lde in Auftrag gab und wen es darstellt. Zweifellos handelt es sich um eine Dame der &#8220;h&#246;heren&#8221; Gesellschaft, zu der der auch in Frankfurt erfolgreiche Courbet Zutritt hatte. Bemerkenswert erscheinen Komposition und Proportionen des Bildes, die zu vielerlei Spekulationen Anlass geben. Sie gehen zum Teil dahin, so etwa die Kunsthistorikerin Bettina Erche, dass urspr&#252;nglich neben der Dame ein Herr mit am Tische dargestellt gewesen sein soll, den Courbet jedoch sp&#228;ter &#8211; m&#246;glicherweise aus pers&#246;nlichen, in der Intimsh&#228;re angesiedelten Gr&#252;nden &#8211; &#252;bermalt haben soll, allerdings in einer Weise, die die einstige Gestalt durchaus noch erahnen lasse.</font></font></p>
<p><font face="Arial"><font size="3"><font color="#993300">Uns mutete es hingegen eher geheimnisvoll, wenn nicht unverst&#228;ndlich an, wenn dieses R&#228;tsel einer eventuellen &#220;bermalung des omin&#246;sen Begleiters der Dame mittels der heute zur Verf&#252;gung stehenden wissenschaftlichen Analysem&#246;glichkeiten nicht l&#228;ngst gel&#246;st sein sollte. Aber, so Sabine Hock, &#8220;das Geheimnis um Courbets Dame l&#228;sst das Bild   eigentlich nur noch interessanter scheinen&#8221;. Das mag richtig sein; denn ohne Geheimnisse w&#228;re die Welt um einiges &#228;rmer.</font><br />
</font></font></p>
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		</item>
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		<title>&#8220;salon noir des artistes&#8221; und die neue Freitagsk&#252;che</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2011/04/15/salon-noir-des-artistes-und-die-neue-freitagskueche/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 12:36:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Künste: Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Was machen wir denn so am Freitag abend? Wir gehen in den: salon noir des artistes (Bildnachweis: Atelierfrankfurt/Anny und Sibel &#214;zt&#252;rk) Den pr&#228;sentieren die bekannten K&#252;nstlerinnen-Geschwister Anny und Sibel &#214;zt&#252;rk, nat&#252;rlich im Clubraum des ATELIERFRANKFURT. Dort gibt es auch eine neue Freitagsk&#252;che, denn Kunst und Kochkultur geh&#246;ren zusammen. Und so sieht das Programm aus: 1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was machen wir denn so am Freitag abend? Wir gehen in den:</p>
<p style="text-align: center;"><strong><span style="font-size: x-large;">salon noir des artistes</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><img class="alignnone size-full wp-image-25704" title="251d40884e" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/251d40884e.jpg" alt="" width="150" height="150" /></p>
<p style="text-align: center;"><em>(Bildnachweis: Atelierfrankfurt/Anny und Sibel &#214;zt&#252;rk)</em></p>
<p style="text-align: left;">Den pr&#228;sentieren die bekannten K&#252;nstlerinnen-Geschwister <a href="http://www.erhard-metz.de/2011/02/10/anny-und-sibel-oeztuerk-ring-ring-ring/">Anny und Sibel &#214;zt&#252;rk</a>, nat&#252;rlich im Clubraum des <a href="http://www.atelierfrankfurt.de/home/salon-noir-des-artistes.html">ATELIERFRANKFURT</a>.</p>
<p style="text-align: left;">Dort gibt es auch eine neue Freitagsk&#252;che, denn Kunst und Kochkultur geh&#246;ren zusammen.</p>
<p style="text-align: left;">Und so sieht das Programm aus:</p>
<p><strong>1. Freitag im Monat:<br />
<em>Men&#252; wie zu Omas  Zeiten</em></strong><br />
Anny und Sibel &#214;zt&#252;rk kochen ein grosses Men&#252; zu Musik aus der  Konserve</p>
<p><strong>2. Freitag im  Monat:</strong><br />
<strong><em>EssensKunst</em></strong><br />
Jessica Lau tischt kulinarische  Kunstst&#252;ckchen auf</p>
<p><strong>3. Freitag im Monat:</strong><em><br />
<strong>Swing Baby  swing</strong></em><br />
DJ Kaiser L l&#228;sst zu Swing-Hits die Puppen tanzen<br />
Zur Musik werden Leckereien  aufgetischt</p>
<p><strong>4. Freitag im Monat:</strong><em><br />
<strong>Grosse  Kunst&#252;berraschung</strong></em><br />
Passend zur &#220;berraschung gibt es  Kulinarisches</p>
<p>Der Eintritt kostet jeweils nur 3 Euro. Reservierungen  sind ab vier Personen m&#246;glich.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25705" title="L1007936-450" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1007936-450.jpg" alt="" width="450" height="338" /></p>
<p><em>In jeder Weise m&#228;chtig unter Dampf: Sibel und Anny &#214;zt&#252;rk am Er&#246;ffnungsabend in Aktion (Foto: FeuilletonFrankfurt)</em></p>
<p>Aber nun stellt sich da eine Frage:<strong></strong></p>
<p><strong>Was machen wir eigentlich am 5. Freitag eines Monats, zum Beispiel demn&#228;chst am 29. April?</strong></p>
<p>Also, wir haben da eine Idee: Wir gehen zur Er&#246;ffnung des Rundgangs 2011 in die <a href="http://www.erhard-metz.de/2011/04/17/staedelschule-in-neuem-alten-glanz/">St&#228;delschule</a>, deren Renovierung soeben abgeschlossen wurde. Die Vorbereitungen auf die Pr&#228;sentationen der K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstler laufen auf Hochtouren, wie wir heute schon gesehen haben:</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-25716" title="L1008294-450" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1008294-450.jpg" alt="" width="450" height="338" /></p>
<p><em>Renoviertes Atelier in der Staatlichen Hochschule f&#252;r bildende K&#252;nste St&#228;delschule (Foto: FeuilletonFrankfurt)</em></p>
<p>Und damit ist eigentlich schon alles, was wichtig ist, gesagt.<br />
<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>25 Jahre Artothek Frankfurt am Main</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2011/09/06/25-jahre-artothek-frankfurt-am-main/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:17:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Künste: Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Haus der Artothek Frankfurt in der Sachsenh&#228;user Klappergasse (mit Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Barbara Fuentes-Jelinek), in direkter Nachbarschaft des bekannten Frau Rauscher-Brunnens Kunst zum Ausleihen &#8211; eine Idee, die viele St&#228;dte aufgreifen und realisieren, so auch Frankfurt am Main. Die entsprechenden Artotheken er&#246;ffnen Kunstinteressierten die M&#246;glichkeit, Kunstwerke in den eigenen vier W&#228;nden auf Zeit zu erproben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-27991" title="L1010194-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1010194-430.jpg" alt="" width="430" height="582" /></p>
<p><em>Das Haus der Artothek Frankfurt in der Sachsenh&#228;user Klappergasse (mit Gesch&#228;ftsf&#252;hrerin Barbara Fuentes-Jelinek), in direkter Nachbarschaft des bekannten Frau Rauscher-Brunnens</em></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-27992" title="L1010197-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1010197-430.jpg" alt="" width="430" height="573" /></p>
<p>Kunst zum Ausleihen &#8211; eine Idee, die viele St&#228;dte aufgreifen und  realisieren, so auch Frankfurt am Main. Die entsprechenden Artotheken  er&#246;ffnen Kunstinteressierten die M&#246;glichkeit, Kunstwerke in den eigenen vier W&#228;nden  auf Zeit zu erproben und zu erleben, meist sogar mit der M&#246;glichkeit,  die Arbeiten sp&#228;ter zu einem zuvor festgelegten Preis zu erwerben. F&#252;r die beteiligten K&#252;nstler bilden die Artotheken wiederum ein zus&#228;tzliches Forum, ihre Arbeiten zu pr&#228;sentieren.</p>
<p>Die Artothek Frankfurt feiert in diesen Tagen ihren 25. Geburtstag. Sie h&#228;lt im Schwerpunkt zeitgen&#246;ssische Kunst ab etwa den 1960er Jahren bis in die Gegenwart bereit. Es handelt sich dabei um Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen und Original-Druckgrafiken in   limitierter und signierter Auflage sowie um Fotografien, s&#228;mtlich gerahmt und hinter Glas, ferner um Objekte und   Kleinplastiken. Der Bestand der Artothek umfasst rund 1000 Werke von etwa 300 vielfach in der Region ans&#228;ssigen K&#252;nstlerinnen und K&#252;nstlern. Sie ber&#228;t die Besucher bei der Auswahl von  Kunstwerken, informiert die Kunstinteressierten &#252;ber K&#252;nstler, Stilrichtungen und k&#252;nstlerische Techniken. F&#252;r die Auswahl steht ein bebilderter alphabetischer Katalog zur Verf&#252;gung.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-27994" title="L1010198-B550" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1010198-B550.jpg" alt="" width="550" height="429" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-27995" title="L1010202-B550" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1010202-B550.jpg" alt="" width="550" height="413" /></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-27996" title="L1010201-B550" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1010201-B550.jpg" alt="" width="550" height="394" /></p>
<p>Interessenten k&#246;nnen sich bei einer einmaligen Aufnahmegeb&#252;hr von 5 Euro registrieren lassen. Die Ausleihe eines Werkes an Privatpersonen f&#252;r die Dauer von acht Wochen kostet 11 Euro, wobei mehrere Werke gleichzeitig entliehen werden k&#246;nnen. Eine Verl&#228;ngerung der Leihe ist oft m&#246;glich. F&#252;r Firmen und Institutionen gelten spezifische Regelungen. Die Arbeiten sind durch die Artothek versichert.</p>
<p>Die <a href="http://www.artothek-frankfurt.de/">Artothek Frankfurt</a> ist eine Einrichtung der &#8220;Gesellschaft der Freunde  und F&#246;rderer Bildender K&#252;nstler e. V. (GFF)&#8221; und wird von der Stadt  Frankfurt am Main  gef&#246;rdert.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-27993" title="L1010204-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1010204-430.jpg" alt="" width="430" height="573" /></p>
<p><em>(Fotos: FeuilletonFrankfurt)</em><br />
<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Ab nach Kassel &#8230;</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2007/02/17/ab-nach-kassel/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Feb 2007 21:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Ab nach Kassel&#8221; &#8211; so riefen im September 1870 die Aachener dem in der Schlacht von Sedan von preussischen Truppen gefangen genommenen Kaiser Napoleon III., einem Neffen von Napoleon I., nach, als er zur Internierung nach Kassel verbracht wurde. Er logierte dort h&#246;chst komfortabel im Schloss Wilhelmsh&#246;he. Schloss Wilhelmsh&#246;he (Bildnachweis: Malte Ruhnke GFDL) Schon zuvor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Ab nach Kassel&#8221; &#8211; so riefen im September 1870 die Aachener dem in der Schlacht von Sedan von preussischen Truppen gefangen genommenen Kaiser Napoleon III., einem Neffen von Napoleon I., nach, als er zur Internierung nach Kassel verbracht wurde. Er logierte dort h&#246;chst komfortabel im <a href="http://www.wilhelmshoehe.de">Schloss Wilhelmsh&#246;he</a>.</p>
<p><img src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/schloss-wilhelmshoehe.jpg" alt="schloss-wilhelmshoehe.jpg" /></p>
<p><em>Schloss Wilhelmsh&#246;he (Bildnachweis: Malte Ruhnke <a href="http://www.erhard-metz.de/impressum/">GFDL</a></em>)</p>
<p>Schon zuvor hatte das Schloss einen illustren Gast beherbergt: Ein Bruder Napoleons I., Hieronymus Bonaparte, residierte dort bis zum siegreichen Ende der Befreiungskriege als damaliger K&#246;nig von Westfalen, noch heute bei der Kasseler Bev&#246;lkerung bekannt als &#8220;K&#246;nig Lustig&#8221;. Woher dieser Name? Besagter, von Napoleons Gnaden eingesetzter Landesvater soll, so wird erz&#228;hlt, im Pavillon Marmorbad in &#8211; na ja &#8211; Rotwein gebadet haben. (&#220;ber das weitere Schicksal dieses derart k&#246;niglich geadelten Weines existieren verschiedene Spekulationen, denen hier nicht weiter nachzugehen ist.)</p>
<p><img src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/orangerie-mit-marmorbad.jpg" alt="orangerie-mit-marmorbad.jpg" /><br />
<em>Orangerie mit Marmorbad (Bildnachweis: Carroy <a href="http://www.erhard-metz.de/impressum/">GFDL</a>)<br />
</em></p>
<p>F&#252;r jetzt genug der Geschichte! An dieser Stelle ist erkl&#228;rend festzuhalten, dass der Autor in dieser Stadt seine Kindheit und Schulzeit verbracht hat und noch heute ein bekennender Kasseler (leider nicht &#8220;Kasselaner&#8221; oder &#8220;Kassel&#228;ner&#8221;) ist. Dazu vielleicht sp&#228;ter an anderer Stelle mehr.</p>
<p>Ab nach <a href="http://www.kassel.de">Kassel</a> ! So erschallt auch in diesem Sommer der Ruf: Zur <a href="http://documenta12.de">documenta 12</a>, der seit langem weltweit bekannten und ber&#252;hmten Pr&#228;sentation zeitgen&#246;ssischer Kunst. Diese Schau sollten Sie keinesfalls vers&#228;umen. Auch &#252;ber dieses Ereignis hinaus ist die einzigartige Residenz-, Schl&#246;sser- und Gartenstadt zu jeder Zeit einen Besuch wert. Oder besser viele Besuche. Es wird Sie nicht reuen.</p>
<p>Der Autor m&#246;chte Ihnen, gesch&#228;tzte Leserinnen und Leser, gerne weiter &#252;ber Kassel berichten, wenn, ja wenn Sie ihm &#8211; schon um Ihr wirkliches Interesse zu dokumentieren &#8211; das ber&#252;hmte &#8220;Kasseler W&#246;rtchen&#8221; mitteilten, am besten in dessen Langversion. Derart versichert, eine geneigte Leserschaft anzutreffen, verriete ich Ihnen einige charmante Details des &#8211; leider nicht von allen geliebten &#8211; Kasseler Dialekts.</p>
<p>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Auf der schwierigen Suche nach einer hessischen Identit&#228;t</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2007/05/04/auf-der-schwierigen-suche-nach-einer-hessischen-identitaet/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2007 19:13:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>

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		<description><![CDATA[Hessen, Hessenland . . . was ist das eigentlich? Hessen ist das Bundesland, dessen 60j&#228;hriges Bestehen die hessischen B&#252;rgerinnen und B&#252;rger im Herbst 2005 feierten. Gegr&#252;ndet am 19. September 1945, hiess dieses Land zun&#228;chst Gross-Hessen. Seine unmittelbaren Rechtsvorg&#228;nger waren der Volksstaat Hessen sowie die preussischen Provinzen Kurhessen und Nassau. Gehen wir auf das Jahr 1866 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hessen, Hessenland . . .  was ist das eigentlich?</p>
<p>Hessen ist das Bundesland, dessen 60j&#228;hriges Bestehen die hessischen B&#252;rgerinnen und B&#252;rger im Herbst 2005 feierten. Gegr&#252;ndet am 19. September 1945, hiess dieses Land zun&#228;chst Gross-Hessen. Seine unmittelbaren Rechtsvorg&#228;nger waren der Volksstaat Hessen sowie die preussischen Provinzen Kurhessen und Nassau.</p>
<p>Gehen wir auf das Jahr 1866 mit der Einverleibung weiter Teile des heutigen hessischen Territoriums durch Preussen zur&#252;ck, so gab es &#8211; von Norden nach S&#252;den betrachtet &#8211; das F&#252;rstentum Waldeck und Pyrmont mit der Residenz in Bad Arolsen, das Kurf&#252;rstentum Hessen  mit der Hauptstadt Kassel, das Herzogtum Nassau mit der Hauptstadt Wiesbaden, die Landgrafschaft Hessen  mit der Residenz Bad Homburg, die Freie Stadt Frankfurt sowie das Grossherzogtum Hessen mit der Residenz in Darmstadt; als Kuriosum schliesslich noch den Kreis Wetzlar als Exklave der preussischen Rheinprovinz.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8a/Wappen_Bad_Arolsen.png/140px-Wappen_Bad_Arolsen.png" alt="" width="104" height="108" /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/de/Coat_of_arms_of_Kassel.svg/140px-Coat_of_arms_of_Kassel.svg.png" alt="" width="90" height="105" /> <img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5d/Wappen-frankfurt.png/140px-Wappen-frankfurt.png" alt="" width="95" height="104" /></p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/e/e3/Wappen_Darmstadt.png/117px-Wappen_Darmstadt.png" alt="" width="79" height="107" /> <img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/10/Coa_de-Wiesbaden.svg/120px-Coa_de-Wiesbaden.svg.png" alt="" width="90" height="103" /><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/54/Wappen_Bad_Homburg_vor_der_H%C3%B6he.svg/140px-Wappen_Bad_Homburg_vor_der_H%C3%B6he.svg.png" alt="" width="96" height="99" /></p>
<p>Soweit die j&#252;ngere Geschichte &#8211; sie allein schon macht deutlich, aus wie vielen politisch, geschichtlich und kulturell meist sehr verschiedenen souver&#228;nen Staaten das heutige Hessen im Jahr 1945 &#8211; man kann nur sagen synthetisch &#8211; zusammengesetzt wurde. Hinzu kommen bis weit in die mittlere und &#228;ltere Geschichte reichende h&#246;chst unterschiedliche volksst&#228;mmige, landsmannschaftliche, kulturelle und sprachliche Verwurzelungen, die bis heute fortwirken, nicht zuletzt in den sehr vielgestaltigen hessischen Dialekten.</p>
<p>Hessische Identit&#228;t? Es war und es ist auch heute noch schwierig, sie zu verwirklichen. Denn Identit&#228;t erw&#228;chst aus dem Bewusstsein gemeinsamer Herkunft, Sprache, Gebr&#228;uche und Traditionen, aus der Sicherheit und Vertrautheit im Umgang mit allem, was <em>Heimat</em> im wohlverstandenen Sinne bedeutet.</p>
<p><img src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/cd/Coat_of_arms_of_Hesse.svg/428px-Coat_of_arms_of_Hesse.svg.png" alt="" width="153" height="191" /></p>
<p>Mit ihrer aktuellen Imagekampagne <a href="http://www.hessen-agentur.de/dynasite.cfm?dssid=3470"><em>&#8220;An Hessen f&#252;hrt kein Weg vorbei&#8221;</em></a> will die Hessische   Landesregierung sicherlich auch neuerlich dazu beitragen, eine solche Identit&#228;t zu gew&#228;hrleisten. Zun&#228;chst vorrangig zielt die Aktion jedoch unter wirtschaftspolitischen Aspekten auf &#8220;Touristen und Investoren, in- und ausl&#228;ndische Entscheidungstr&#228;ger sowie deutsche und internationale Multiplikatoren&#8221; ab. Diese Zielgruppe soll Hessen als das sympathische, liebenswerte und moderne Bundesland in der Mitte Europas wahrnehmen.</p>
<p>Erste Motive dieser Kampagne weisen einige interessante und gelungene Verkn&#252;pfungen markanter hessischer Motive mit dynamischen Zielvorstellungen auf. Die Verbindung beispielsweise des Bad Homberger Residenzschlosses, namentlich seines Weissen Turmes,  mit der Frankfurter Hochhausszenerie oder des bekannten Kunstwerks &#8220;Himmelsst&#252;rmer&#8221; von Jonathan Borofsky vor dem Kasseler Hauptbahnhof mit der F&#246;rderung steiler beruflicher Karrieren belegen dies.</p>
<p><img src="http://www.hessen-agentur.de/mm/Wolkenkratzer.jpg" alt="" width="310" height="220" /></p>
<p><img src="http://www.hessen-agentur.de/mm/Karrieren.jpg" alt="" width="311" height="221" /></p>
<p><em>(Fotos: Hessen Agentur)</em></p>
<p>In der Summe gesehen muten die bislang bekannt gewordenen Motive der Kampagne jedoch etwas  abstrakt, k&#252;hl, auch &#8220;menschenleer&#8221; an. Es mangelt an W&#228;rme, b&#252;rgerschaftlicher N&#228;he, pers&#246;nlicher Ansprache des einzelnen &#8211; eben an Emotionalit&#228;t. Das Management der Kampagne hat diese Defizite allem Anschein nach erkannt und will k&#252;nftig einige entsprechende zus&#228;tzliche Akzente setzen.</p>
<p>Keinesfalls sollte das wirtschaftlich dominante Rhein-Main-Gebiet, der Ballungsraum Frankfurt oder sein internationaler Grossflughafen in einer Weise kommuniziert werden, dass sich das <em>ganze</em> Hessen bereits darin ersch&#246;pfe. Das Hessenland ist sehr viel mehr!</p>
<p>Das neben der Wirtschaftsf&#246;rderung gleichgewichtige Ziel, unter den B&#252;rgerinnen und B&#252;rgern dieses Landes eine hessische Identit&#228;t lebendig werden zu lassen und zu bewahren, darf keinesfalls auf der Strecke bleiben. Hierzu bedarf es vor allem weiterer Bem&#252;hungen,  ein  gemeinsames kulturelles Bewusstsein zu schaffen. Einen wichtigen Beitrag dazu leisten, um drei prominente Beispiele zu nennen,  die reichhaltige und zum Teil aufeinander bezogene hessische Museumslandschaft, der j&#228;hrliche <a href="http://www.hessentag2007.de">Hessentag</a> oder der <a href="http://www.hr-online.de">Hessische Rundfunk</a> mit seinen spezifischen, auf die B&#252;rgerinnen und B&#252;rger ganz Hessens zielenden Programmen, vom Rhein bis zur Werra, vom Reinhards- bis zum Odenwald.</p>
<p>Weitere Informationen erhalten Sie bei der <a href="http://www.hessen-agentur.de">Hessen Agentur</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Backen und Basteln f&#252;r den guten Zweck: Weihnachtsbasar des ZONTA Clubs Frankfurt II Rhein-Main zugunsten des M&#228;dchenb&#252;ros Bockenheim</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2010/11/27/backen-und-basteln-fuer-den-guten-zweck-weihnachtsbasar-des-zonta-clubs-frankfurt-ii-rhein-main-zugunsten-des-maedchenbueros-bockenheim/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 15:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab alles, was man sich auf Tischen und Tresen eines veritablen Weihnachtsmarktes vorstellen kann, auch wenn es erst Anfang November war: So m&#246;chten wir lieber von einem Benefiz-Basar sprechen, zu dem der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main lange vor Beginn der Adventszeit seine Mitgliedschaft nebst deren G&#228;sten in die bekannte &#8220;Fabrik&#8221; in Frankfurt-Sachsenhausen eingeladen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab alles, was man sich auf Tischen und Tresen eines veritablen Weihnachtsmarktes vorstellen kann, auch wenn es erst Anfang November war: So m&#246;chten wir lieber von einem Benefiz-Basar sprechen, zu dem der ZONTA Club Frankfurt II Rhein-Main lange vor Beginn der Adventszeit seine Mitgliedschaft nebst deren G&#228;sten in die bekannte &#8220;Fabrik&#8221; in Frankfurt-Sachsenhausen eingeladen hatte. Dennoch liessen sich die Damen des Clubs bei der Vorbereitung der Veranstaltung offensichtlich von vorweihnachtlichen Gef&#252;hlen leiten, gab es doch ein reichhaltiges Angebot an selbstgebackenen und selbstkonfektionierten jahreszeitlichen K&#246;stlichkeiten aller Art (noch heute schw&#228;rmt der Autor von der herrlichen Schweizer Nusstorte einer Clubschwester und Frankfurter K&#252;nstlerin, deren Arbeiten demn&#228;chst in diesem Magazin Raum gegeben wird). Ebenso wenig fehlte es an allerlei weihnachtlichem dekorativem Schmuck, den die Clubdamen zum Teil selbst gebastelt hatten. Und nicht zu vergessen einige Bilder von jungen Hobby-K&#252;nstlerinnen des M&#228;dchenb&#252;ros Bockenheim, von dem noch zu sprechen sein wird. Fast alles wurde verkauft.</p>
<p>Im Mittelpunkt des Benefiz-Abends standen ein Lichtbildvortrag der bekannten Altmeisterin der Fotografie Barbara Klemm (&#252;ber die N&#228;heres auszuf&#252;hren Eulen nach Athen tragen hiesse), vor allem aber die Versteigerung einer ihrer Fotografien vom im Jahre 1995 von Christo und Jeanne-Claude k&#252;nstlerisch verh&#252;llten Berliner Reichstagsgeb&#228;ude, die sie zum guten Zweck gespendet hatte. Am Ende erteilte die Frankfurter Stadtr&#228;tin Elisabeth Haindl &#8211; die dabei bemerkenswerte F&#228;higkeiten als Benefiz-Auktionatorin unter Beweis stellte &#8211; bei 1450 Euro den Zuschlag.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-21330" title="A2-b-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/A2-b-430.jpg" alt="" width="430" height="330" /></p>
<p><em>Barbara Klemm neben dem f&#252;r die ZONTA-Benefiz-Auktion ausgew&#228;hlten Foto des verh&#252;llten Reichstagsgeb&#228;udes (Foto: Claus-Dieter Kn&#246;chel)</em></p>
<p>Ein weiterer H&#246;hepunkt des Abends war der Auftritt der Jazz- und Salsa-Fl&#246;tistin Isabelle Bodenseh, Dozentin an der Frankfurter Hochschule   f&#252;r Musik und Darstellende Kunst, die auf Quer- und Altquerfl&#246;te Fetziges und Lyrisches vortrug.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-21331" title="B1-b-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/B1-b-430.jpg" alt="" width="430" height="605" /></p>
<p><em>Isabelle Bodenseh an der Querfl&#246;te</em><em> (Foto: Claus-Dieter Kn&#246;chel)</em></p>
<p>Der Erl&#246;s des Abends &#8211; aus Versteigerung und Weihnachtsbasar zusammen rund 5000 Euro &#8211; kommt ein weiteres Mal dem M&#228;dchenb&#252;ro Bockenheim zugute. Die vom Nachbarschaftsheim Frankfurt am Main-Bockenheim e.V., einer  Qu&#228;kereinrichtung, getragene Institution betreut rund 30 M&#228;dchen, grossenteils mit Migrationsbiografie. Es bietet den M&#228;dchen ab einem Alter von 10 Jahren gleichsam ein zweites Zuhause mit gemeinsamem Kochen und Essen nach der Schule, Betreuung und Unterst&#252;tzung bei den Hausaufgaben, gemeinsamem Lernen, Diskutieren, Spielen und nat&#252;rlich auch Feiern. Alle verstehen sich als eine grosse Familie, in der trotz unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion jeder auf den anderen R&#252;cksicht nimmt. F&#252;reinander dasein &#8211; so lautet das Motto.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-21532" title="1-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/1-430.jpg" alt="" width="430" height="307" /></p>
<p><em>(Bildnachweis: </em><em>M&#228;dchenb&#252;ro)</em></p>
<p>Die M&#228;dchen erhalten Hilfe bei der Suche nach Ausbildungs- und Praktikumspl&#228;tzen sowie Beratung f&#252;r die Wahl eines Berufes, zur Erstellung von Bewerbungsunterlagen oder zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespr&#228;che. In einem &#8220;M&#228;dchenparlament&#8221; werden gemeinsame Projekte besprochen und &#252;ber sie abgestimmt oder auch eventuelle Konflikte diskutiert, in einer eigenen M&#228;dchenzeitung &#8220;AWAS&#8221; gemeinsam interessierende Fragen behandelt.</p>
<p>Grossen Wert legt das &#8220;B&#252;ro&#8221; auch auf die musische Bildung der M&#228;dchen: So werden beispielsweise Klavierunterricht erteilt oder Kurse in Zeichnen und Malen angeboten.</p>
<p>2005 erhielt die Einrichtung den Integrationspreis der Stadt Frankfurt am Main.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-21533" title="2-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/2-430.jpg" alt="" width="430" height="307" /></p>
<p><em>(Bildnachweis: </em><em>M&#228;dchenb&#252;ro)</em></p>
<p>Ehrenamtlich engagierte B&#252;rgerinnen und B&#252;rger l&#228;dt das <a href="http://maedchenbuero.de/">M&#228;dchenb&#252;ro</a> gerne zu tatkr&#228;ftiger p&#228;dagogischer Unterst&#252;tzung und Mitarbeit ein. Ferner bietet es Studentinnen und Studenten die M&#246;glichkeit, dort ein berufsvorbereitendes Praktikum zu leisten.<br />
<em><br />
</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Baut Bettina Pousttchi in der Schirn schon an der neuen Altstadt?</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2012/04/13/baut-bettina-pousttchi-in-der-schirn-schon-an-der-neuen-altstadt/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 06:50:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bildende Künste: Malerei, Bildhauerei, Fotografie, Objektkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Equal goes it loose&#8221; soll einst Bundespr&#228;sident Heinrich L&#252;bke der zu Staatsbesuch weilenden englischen K&#246;nigin freudig den Beginn einer Veranstaltung angek&#252;ndigt haben; goes it equal loose now mit der Altstadtbebauung? Fachwerk, wohin man schaut, aber wieso an der Schirn-Rotunde?! Ist es uns entgangen, dass sie klammheimlich in das Bebauungsgebiet einbezogen wurde? Fragen &#252;ber Fragen. FeuilletonFrankfurt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Equal goes it loose&#8221; soll einst Bundespr&#228;sident Heinrich L&#252;bke der zu Staatsbesuch weilenden englischen K&#246;nigin freudig den Beginn einer Veranstaltung angek&#252;ndigt haben; goes it equal loose now mit der <a href="http://www.erhard-metz.de/2012/04/06/der-kronungsweg-frankfurts-und-deutschlands-bedeutendste-historische-meile/">Altstadtbebauung</a>? Fachwerk, wohin man schaut, aber wieso an der Schirn-Rotunde?! Ist es uns entgangen, dass sie klammheimlich in das Bebauungsgebiet einbezogen wurde?</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-32860" title="L1020188-430" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1020188-430.jpg" alt="" width="430" height="612" /></p>
<p>Fragen &#252;ber Fragen. FeuilletonFrankfurt hofft, sie Mitte n&#228;chster Woche beantworten zu k&#246;nnen.</p>
<p>Die entstandene Unruhe macht sich hoffnungsvoll wieder mal die winzig kleine Schar der &#8211; nein, nein, nicht der FDP &#8211; , der FDF&#8217;s zunutze, der Freier-Domblick-Fans. Sie sperren die Stadtherzkammer-Brache mit rotweissen B&#228;ndchen und greifen sogar zum letzten Mittel: der Video&#252;berwachung! Piraten aufgepasst! K&#252;mmert euch, ehe es zu sp&#228;t ist!</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-32859" title="L1020191-430a" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/L1020191-430a.jpg" alt="" width="430" height="644" /></p>
<p>Also: viel los ist in der Frankfurter Gudd&#8217; Stubb&#8217;! Bleiben Sie dran, liebe Leserinnen und Leser, und kommen Sie alle am 18. April abends in die Schirn!</p>
<p><em>(Fotos: FeuilletonFrankfurt)</em></p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.erhard-metz.de/2012/04/25/folie-statt-fachwerk-framework-von-bettina-pousttchi-in-der-schirn-kunsthalle/">s. a.  Folie statt Fachwerk: &#8220;Framework&#8221; von Bettina Pousttchi in der Schirn Kunsthalle</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Begegnung im Dunkeln: Das DialogMuseum in Frankfurt am Main</title>
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		<pubDate>Sun, 16 May 2010 07:50:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erhard Metz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Frankfurt und Hessen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur und Gesellschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir haben eine erstaunliche, ja kaum je f&#252;r m&#246;glich gehaltene Erfahrung gemacht. Wir begaben uns am fr&#252;hen Nachmittag eines durchsonnten, hellichtenTages in die absolute Dunkelheit, die Dunkelheit v&#246;llig blinder Menschen. Eine Selbsterfahrung, nicht ohne Risiko. Eine j&#252;ngere Frau in der achtk&#246;pfigen Gruppe - mehr als acht Personen durfte sie nicht umfassen &#8211; bekam bereits nach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Wir haben eine erstaunliche, ja kaum je f&#252;r m&#246;glich gehaltene Erfahrung gemacht.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Wir begaben uns am fr&#252;hen Nachmittag eines durchsonnten, hellichtenTages in die absolute Dunkelheit, die Dunkelheit v&#246;llig blinder Menschen. Eine Selbsterfahrung, nicht ohne Risiko. Eine j&#252;ngere Frau in der achtk&#246;pfigen Gruppe </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">- mehr als  acht Personen durfte sie nicht umfassen &#8211; </span></span><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;"> bekam bereits nach wenigen Minuten Dunkelheit eine Art Panik und schied aus dem Experiment aus, bevor es richtig begonnen hatte. Wir und die anderen sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmer hielten es aus.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Und nun die erstaunliche Erfahrung: Nach Wiedereintritt in die Helligkeit f&#252;hlten wir uns in den ersten Momenten in einer gewissen Weise verunsichert, aus einer Obhut entlassen, ein St&#252;ck einsam, allein.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Was war geschehen?</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Wir besuchten das DialogMuseum in Frankfurt am Main. Wir nahmen dort an einer F&#252;hrung teil, im wahrsten Sinne des Wortes. In vollkommener Dunkelheit. Eineinhalb Stunden lang. Unser F&#252;hrer: ein Blinder.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Ungelenk fuchtelten wir mit dem Blindenstock, der uns am Eingang gereicht wurde, &#252;ber die verschiedenen B&#246;den, die es zu betreten, nein zu erkunden, mit den F&#252;ssen zu ertasten galt. Unser F&#252;hrer lockte uns, half uns mit seiner Stimme den Weg finden &#252;ber einen Parcours, der dem Sehenden nur Selbstverst&#228;ndliches bedeutet, dem vor&#252;bergehend &#8220;Erblindeten&#8221; jedoch zu einer Verkettung von Abenteuern geriet, von Aufgaben, die es zu bew&#228;ltigen galt. Er f&#252;hrte durch verschiedene Erlebnisr&#228;ume, einschliesslich einer Fahrt im offenen Boot &#252;ber den Main. In einem Akustikraum erwarben wir einen Hauch von Ahnung davon, was es bedeutet, mit den &#8220;Ohren zu sehen&#8221;. Wir lernten in der Finsternis, wie sich B&#228;ume, fliessendes Wasser, H&#228;userw&#228;nde, Briefk&#228;sten, Geldautomaten, &#246;ffentliche Telefons&#228;ulen, Exponate in einem Skulpturenmuseum oder Parkb&#228;nke anf&#252;hlen, um sie zu &#8220;sehen&#8221;.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">In der von einer auf die andere Minute &#252;ber uns hereingebrochenen Hilflosigkeit &#8211; schon nach wenigen Schritten und Wegbiegungen wussten wir nicht mehr, wo rechts oder links, wo vorn oder hinten ist &#8211; entwickelten wir eine besondere Art von Vertrauen zu unserem blinden F&#252;hrer, dessen Stimme und freundschaftlichen Aufforderungen wir folgten wie kleine artige Kinder dem Ruf ihrer Eltern. Und wir ertasteten die Personen unserer kleinen Gruppe, waren froh, eine Schulter ergreifen, einen Arm, eine Hand finden zu k&#246;nnen, die uns gewiss sein liess: Wir sind nicht allein.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Eineinhalb Stunden in v&#246;lliger Dunkelheit gerieten zu einer enormen Spanne an Zeit, in der sich f&#252;r uns ein eigenartiger Zustand eines Sichhineinfindens in unser Geschick ergab. Zunehmend ein wenig mutiger setzten wir Schritt um Schritt die F&#252;sse auf den Grund, tasteten mit dem Blindenstock in einem schulterbreiten Segment den zu beschreitenden Boden ab, den Erz&#228;hlungen unseres F&#252;hrers lauschend, in welcher Umgebung wir uns gerade befanden: in einem Garten, an einer von Autos befahrenen Strasse, in einer kleinen Bar. Uns erfasste der Beginn einer ganz kleinen Ahnung davon, wie es sein k&#246;nnte, ein Leben in v&#246;lliger Dunkelheit einzurichten. Und ganz wichtig: Wir fingen an zu verstehen, warum das DialogMuseum so und nicht anders und schon gar nicht &#8220;Blindenmuseum&#8221; heissen kann. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;"><img class="alignnone size-full wp-image-16010" title="Dunkelheit" src="http://erhard-metz.de/wp-content/uploads/Dunkelheit.jpg" alt="Dunkelheit" width="650" height="488" /></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;"><em>Mehr als nur Dunkelheit: im Frankfurter DialogMuseum</em></span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Und beim  allm&#228;hlichen, die Augen dennoch schmerzenden &#220;bergang ins Tageslicht am  Ausgang des Parcours sp&#252;ren wir es, dieses eigenartige Gef&#252;hl: Wir sind  entlassen aus der Obhut unseres blinden F&#252;hrers, in der wir uns schon so  sehr eingerichtet hatten, wir sind wieder auf uns selbst gestellt. </span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Im DialogMuseum kehren sich die Verh&#228;ltnisse um: Der Sehende wird zum Blinden, der gef&#252;hrt werden muss, der Blinde als &#8220;Sehender&#8221; zu dessen F&#252;hrer. Wir werden ihn, unseren F&#252;hrer, der als Jugendlicher v&#246;llig erblindete und der, wie er sagte, nicht bereit war, &#8220;nur wegen der Erblindung sein Leben aufzugeben&#8221;, nicht sehend kennenlernen; das Museum wahrt die Anonymit&#228;t.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;">Das 2005 gegr&#252;ndete, in der Form einer GmbH gef&#252;hrte <a href="http://www.dialogmuseum.de">DialogMuseum</a> wird von der Agentur f&#252;r Arbeit, dem Landeswohlfahrtsverband (Integrationsamt) Hessen und der Stadt Frankfurt am Main gef&#246;rdert. Zu den F&#252;hrungen in Gruppen bis zu acht Personen ist eine zumeist l&#228;ngerfristige Voranmeldung erforderlich.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial;"><span style="font-size: medium;"><br />
</span></span></p>
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