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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Archiv für Januar, 2012

Paul Strecker in der Galerie „Mainzer Kunst!“

Sonntag, 29. Januar 2012

„Männliche Lyrik & Existentielle Erzählungen“

von Vera Mohr

Paul Strecker; Bildnachweis: Galerie „Mainzer Kunst!“

Er ist dorthin zurückgekehrt, von wo er einst auszog, und schreit mit Verve hinaus in den Hinterhof der Mainzer Altstadt. In direkter Nachbarschaft zum weltberühmten Schott-Verlag, der seinem Vater gehörte und noch heute von der Familie geleitet wird, sind für einige Wochen die Bilder des Malers Paul Strecker zu sehen.

Abgestürzte Akrobatin und Der Aufschrei, 1949; Foto:Vera Mohr Weiterlesen

„Amt für Umbruchsbewältigung“ in Frankfurt am Main

Samstag, 28. Januar 2012

Das „Amt für Umbruchsbewältigung“ ist voll in Betrieb!

Öffnungs- und Sprechzeiten:

Samstag, 28. Januar, von 15 bis 19 Uhr und
Sonntag, 29. Januar, von 16 bis 19 Uhr.

Die Themenkreise:

DEMOKRATIE UND FREIHEIT

GLOBALE PHÄNOMENE

ÖKONOMIE UND GERECHTIGKEIT

Anmeldung möglichst eine Stunde vor Beginn der Sprechstunden im Frankfurter Kunstverein

(Foto: FeuilletonFrankfurt)

 

Frankfurter „Amt für Umbruchsbewältigung“ eröffnet

Freitag, 27. Januar 2012

Die Stadt Frankfurt am Main hat eine neue Behörde: das „Amt für Umbruchsbewältigung“!

Nun leben wir ja bekanntlich in Zeiten knapper öffentlicher Kassen. Deshalb hat die Stadt einen recht ökonomischen Weg gewählt: Das bisherige Presse- und Informationsamt, das PIA, wurde aufgelöst beziehungsweise mit der neuen Behörde verschmolzen. So spart man Sach- und Personalkosten. Die feierliche Eröffnung des neuen Amtes nebst der dazugehörigen Übergabe des Schlüssels für die Amtsstuben fand gestern Nachmittag im Konferenzsaal des PIA statt.

Feierliche Schlüsselübergabe am 26. Januar 2012 (von links: Holger Kube Ventura, Klaus Günther und Nikolaus Münster) Weiterlesen

Tamara Grcic und die Wunden der Stadt

Donnerstag, 26. Januar 2012

Stetig schreitet die Zeit voran, des Gestern mag sich mancher kaum noch erinnern. Nein, Krieg hatten wir in jüngster Zeit keinen in Frankfurt am Main. An dessen Stelle jedoch die Logik von bauen, abschreiben, abreissen, neu bauen, neu abschreiben und so weiter und so fort …

Unaufhaltsam ticken Tamara Grcics Uhren auf dem Frankfurter Rossmarkt den Takt zum Geschehen, vermessen die Wunden der Stadt.

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Von Döner-, Bratwurst- und Frittenbuden in der neuen Frankfurter Altstadt

Mittwoch, 25. Januar 2012

„Keine Dönerbuden in der Altstadt“ – sagte Oberbürgermeisterin Petra Roth am 23. Januar 2012 bei der Grundsteinlegung zur neuen Altstadt in Frankfurt am Main. Gut so – dann aber bitte auch keine Bratwurst- und Frittenbuden! Das zumindest muss ja wohl angemerkt sein.


(Foto: © Ute Pelz / pixelio.de)

Und auch keine Fortsetzung dieser elenden, die Stadt schon bis zum Überdruss überschwemmenden Burger- und „Coffee to go“-Unkultur!


(Foto: © Rolf van Melis / pixelio.de)

Und dann weiter bitte auch keine „Handy-Shops“, von denen wir in der Stadt schon 100 oder 300 oder wer mag sie zählen haben!

Und überhaupt: Die neue Altstadt darf kein Tummelplatz für Architektur-Wildwuchs-Hallodris sein. Dann hätten wir uns umsonst vom Klotz des Technischen Rathauses und vom Beton-Schandfeck des Historischen Museums befreit. Da müssen wir dem Liberalfanatiker Matthias Alexander von der FAZ entschieden widersprechen.