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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Archiv für November, 2011

Kunsthalle Mainz: „km 500 4“

Mittwoch, 30. November 2011

Von Vera Mohr

Die Kunsthalle in Mainz präsentiert zum vierten Male die Werke der Kunststipendiaten des Landes Rheinland-Pfalz und des Künstlerhauses Schloss Balmoral unter dem Titel „km 500 4“. 13 Künstlerinnen und zwei Künstler, die zum überwiegenden Teil in den Siebzigern geboren wurden, zeigen bis Mitte Januar 2012 ihre Werke.


Kunsthalle Mainz – Aussenansicht (Foto: Kunsthalle Mainz)

Draussen beherrschte der Nebel die Stadt und fast möchte man „endlich“ sagen in diesem Jahrhundert-November, der so viel Farbe und Glanz nach Mainz brachte, dass man kaum den Blick wenden mochte. Doch an jenem diesigen Freitag war man froh für die schützenden Mauern der Kunsthalle, während man erste Blicke auf die „rheinland-pfälzischen“ Kunstwerke warf, die sich nur selten auf ein Medium beschränkten, wie der Kurator und Leiter der Kunsthochschule Mainz, Justus Jonas, bei seiner Einführung versprach. Weiterlesen

Deutscher Theaterpreis DER FAUST 2011

Freitag, 25. November 2011

Glanzvolle Festveranstaltung in der Oper Frankfurt

Text:   Renate Feyerbacher
Fotos: Renate Feyerbacher (11), © Mirjam Wählen / Schauspiel Frankfurt (2)

Die deutsche Theaterlandschaft ist einzigartig in der Welt. Nirgendwo werden so viele Bühnen bespielt. Aber sie ist auch gefährdet, weil kleineren und freien Theatern das Geld fehlt und sie von Schliessung bedroht sind.

Erst seit 2006 gibt es den Theaterpreis DER FAUST, der jenen Künstlerinnen und Künstlern verliehen wird, die in der vergangenen Spielzeit mit herausragenden Leistungen auf sich aufmerksam machten. Über 500 Vorschläge der deutschen Theater gab es, 24 Künstler vom Star bis zum Newcomer wurden nominiert, 20 Bühnen vom kleinen freien Theater bis zum weltberühmten Staatsballett gehörten dazu.

Die Theater schlagen vor. Es ist also ein Preis für ihre Künstlerinnen und Künstler. Jedoch darf es keine eigene Produktion  sein. Jeweils drei Kandidaten für die acht Kategorien wählt die Jury, Intendanten, Ballettdirektoren, Regisseure und andere Theaterschaffende, aus. Schliesslich stimmen die Mitglieder der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste über die Vorschläge schriftlich ab.

Veranstalter der Preisverleihung am 5. November 2011 in der Oper Frankfurt waren der Deutsche Bühnenverein, die Kulturstiftung der Länder, die Deutsche Akademie der Darstellenden Künste sowie das Land Hessen.

Oper Frankfurt nach der Preisverleihung des FAUST(Foto: Renate Feyerbacher)

Die hessischen Nominierten

Allein aus Hessen kamen sechs Nominierte. Es waren die Schauspielerinnen Bettina Hoppe für ihre Rolle als Cäcilie in Goethes „Stella“ (Regie Andreas Kriegenburg) und Valery Tscheplanowa für ihre Darstellung der Maria Stuart im gleichnamigen Stück von Schiller (Regie Michael Thalheimer). Beide sind Ensemblemitglieder am Schauspiel Frankfurt. Es war schade, dass zwei so hervorragende Schauspielerinnen miteinander konkurrieren mussten. Weiterlesen

Albrecht Wild zeigt „Literatur der Armut“

Mittwoch, 23. November 2011

Man kann davon ausgehen, dass etwa 500.000 Kinder in Deutschland regelmässig nicht ausreichend ernährt werden und immer wieder Hunger leiden (Wolfram Hartmann, Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte BVKJ). Weiterlesen

Zero Reiko Ishihara öffnet ihr Bestiarium

Montag, 21. November 2011

„Fairy Tales, der Beweis für Nichts“

– so lautet der Titel der neuen Ausstellung der weitbekannten Künstlerin Zero Reiko Ishihara in der Frankfurter Galerie Wolfstädter – letztere ist seit langem geschätzt als Garant für qualitätshaltige Präsentationen zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler.

Galerist Jürgen Georg Wolfstädter

„Why do we exist in this universe? Where are we from and where are we going? These are questions that human beings have long asked“ – mit diesen Fragen eröffnet die Künstlerin ihre Homepage. Und: „I believe it shows many possible forms of existence. There could be other ways to live. I could exist not as I, but despite the many possibilities I am who I am.

Wieso existieren wir in diesem Universum? Gibt es Beweise dafür, dass wir leben, herrschen und bestehen? Was ist Fiktion und was Realität – so steht es als Motto auch über der laufenden Ausstellung. Weiterlesen

Karl-Ströher-Preis 2011 an Tobias Zielony

Donnerstag, 17. November 2011

Alle zwei Jahre nur wird der Karl-Ströher-Preis verliehen – mit 20.000 Euro einer der höchstdotierten Förderpreise für bildende zeitgenössische Kunst. Dieses Jahr wurde Tobias Zielony für sein vielseitiges Schaffen zwischen Fotografie, Film und Soundcollage mit der Auszeichnung bedacht – im Zollamtssaal des Frankfurter Museums für Moderne Kunst MMK ist seit dem 11. November 2011 seine Ausstellung „Manitoba“ zu sehen.

Tobias Zielony, Ross, 2009 – 2011, © Tobias Zielony, KOW Berlin

Tobias Zielony,1973 in Wuppertag geboren, studierte von 1998 bis 2001 an der University of Wales in Newport Dolumentarfotografie und anschliessend an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, wo er Meisterschüler von Professor Timm Rautert wurde. Weiterlesen