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Das Internet-Magazin von Erhard Metz

Archive for Oktober, 2009

KUNST / 46

Samstag, 31. Oktober 2009

Ich bin kein Künstler, der Ideen hat. Ich hasse Ideen. Und wenn ich trotzdem mal eine habe, dann gehe ich spazieren, um sie zu vergessen. Ich brauche die Unsicherheit, das Nichtwissen. Das ist eigentlich wie bei einer Performance, da weiss man vorher auch nicht genau, was eigentlich passieren wird.

Robert Rauschenberg (1925 bis 2008), Wegbereiter der Pop-Art (Zitat aus einem Interview mit Hanno Rauterberg)

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Robert Rauschenberg, Riding Bikes, 1998, Berlin  (Foto: Hans Bug / wikimedia commons GFDL)

“ANALOG”: Fotografien von Petra Schaffer im Nebbienschen Gartenhaus

Donnerstag, 29. Oktober 2009

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© Petra Schaffer, Wasserfall, Miami

In Zeiten einer in manchem bereits inflationär anmutenden Zahl an Ausstellungen aktueller fotografischer Arbeiten kann Petra Schaffers fotografisches Werk durchaus eine hervorgehobene Position beanspruchen. Dessen künstlerische Qualität ist nicht zuletzt auch der Tatsache geschuldet, dass Petra Schaffer vor ihrem Magisterstudium an der Universität München in vierter Familiengeneration das Handwerk und die Kunst der Fotografie an der renommierten damaligen “Bayerischen Staatslehranstalt für Photografie” (heute in die Fachhochschule München integriert) erlernte. Wegweisende Impulse für ihr künftiges schöpferisches Arbeiten erhielt sie ferner während ihrer Assistenz bei der bedeutenden, 1989 verstorbenen Regina Relang, der in den 1950er- und 1960er-Jahren führenden deutschen Modefotografin.

Petra Schaffer (Porträt in FeuilletonFrankfurt) verschrieb sich bereits zu einer Zeit ausschliesslich der analogen Fotografie, bevor manche von den Möglichkeiten der Digitalisierung enttäuschten Fotokünstler wieder zur analogen Technik zurückkehrten. “Analog” – so auch der Titel ihrer neuen Ausstellung – bedeutet für Schaffer den Verzicht nicht nur auf den Einsatz eines Stativs oder anderer Hilfsmittel während einer Aufnahme, sondern auch auf spätere Ausschnittkorrekturen und jedwede technische Nachbehandlung ihrer Arbeiten im Labor. Diese sind deshalb von einer einzigartigen künstlerisch-fotografischen Authentizität.

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© Petra Schaffer, Lichteinfall auf Kirchensäule

Mag die Auswahl der im fotografischen Bild festgehaltenen Sujets oft überraschen, ja eine gewisse Spontaneität vermuten lassen, so sind die Fotografien doch sorgfältig komponiert. Mit der bildgestaltenden Wahl von Brennweite, Blendeneinstellung und Verschlusszeit sowie dem freihändigen Verziehen der Kamera gegenüber feststehenden oder bewegten Objekten führt die Künstlerin den Betrachter ihrer Arbeiten in eine gleichsam neue Welt ungewohnter Einblicke und Wahrnehmungen des im unreflektierten Vorübergehen meist als unspektakulär und alltäglich Empfundenen. In Dialog und Auseinandersetzung mit das Vertraute verlassenden, neuen Perspektiven gelangt jener zu selbstkritischer Prüfung eingeübter Sehweisen.

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© Petra Schaffer, Abenddämmerung Museum Budapest

Schaffers Arbeiten, die in ihrer farblichen Komposition – wie in unseren aktuellen Beispielen ersichtlich – vielfach einen malerischen Charakter haben, ermöglichen dem Betrachter eine Fülle von Assoziationen. Bei aller formalen Strenge wie auch Ästhetik können sie ihm den Blick auf das hinter mancher äusserer Erscheinungsform verborgene Wesentliche öffnen.

Die 1961 in Regensburg geborene Fotografin stellt seit 2005 ihre Arbeiten regelmässig aus, so über Frankfurt am Main hinaus in München, Schwandorf und Seeshaupt, im benachbarten Ausland in Küssnacht, Amsterdam und Den Haag. Zuletzt waren sie im Sommer dieses Jahres in einer vielbeachteten Ausstellung während des Rheingau Musik Festivals in Kloster Eberbach zu sehen.

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© Petra Schaffer, Highway-Fahrt, Houston

Am Freitag, den 30. Oktober 2009, 18 Uhr, spricht Petra Schaffer im Nebbienschen Gartenhaus des Frankfurter Künstlerclubs im traditionellen Künstlergespräch über ihre Arbeiten. Es verspricht, ein interessanter Abend zu werden.

Die Ausstellung im Nebbiensches Gartenhaus, Bockenheimer Anlage (gegenüber dem Hilton-Hotel) – ein “Muss” für alle Freunde der künstlerischen Fotografie – ist bis 15. November 2009, Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, geöffnet.

Axel Malik: “Die skripturale Methode”

Dienstag, 27. Oktober 2009

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Wir schätzen sehr das Quadrium, diesen einzigartigen Ausstellungsraum im Dommuseum des Frankfurter Kaiserdoms St. Bartholomäus!

Was es dort – nur noch bis zum 1. November 2009 – zu sehen gibt, verschlägt uns die Sprache. Und fast auch die Schrift.

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Es war im Jahr 2001, als Axel Malik – anlässlich eines Besuchs in der Hildesheimer Diözesanbibliothek – eine Bibelabschrift aus dem 12. Jahrhundert in gotischer Minuskel faszinierte, ein Buch 11 mal 7,5 Zentimeter im Format, die in tiefem Schwarz in Eisengallustinte akribisch ausgeführte Schrift 2 bis 2,5 Millimeter hoch. Ein Jahr etwa nahm damals eine solche Abschrift in Anspruch. Nun aber kommt es: Manche der in den mittelalterlichen Klöstern tätigen “Schreiber”, erfuhr der Künstler, waren gar nicht des Lesens, schon gar nicht des Lateins mächtig – sie waren disziplinierte, asketische, virtuose Kopisten! Deren Abschriften blieben ein semantisch leerer Prozess!

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Malik nahm diese Erkenntnis – die völlige Trennung von Inhalt und Form – im Jahr 2003 zum Anlass, im Rahmen seines Arbeitsprojektes “Die skripturale Methode” im grossen Lesesaal besagter Diözesanbibliothek “jener gotischen Handschrift”, wie er schreibt, “eine Art strukturelles Update gegenüber zu stellen. Auf meiner 10 Meter langen und 2,15 Meter breiten weissen Leinwandrolle entwickelt sich ein Schreibprozess, der gleichfalls ins Winzige vordrängt”.

Die jetzt im Frankfurter Dommuseum ausgestellte Rolle ist mit kleinen Zeichen – wieviel Hunderttausende mögen es sein – , “Setzungen” nennt sie der Künstler, beschrieben, bemalt, oder sollten wir einfach nur sagen versehen. Denn es handelt sich nicht um Schrift, aber auch nicht um Zeichnungen, was wir dort sehen, obschon uns viele der kleinen Setzungen in der Vergrösserung zu mancherlei Assoziationen Raum zu geben scheinen. Der Leinwandrolle stellt der Künstler zwei schwarze  Tafeln mit weissen Setzungen, diese allerdings in grossem Format, gegenüber.

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Malik hat sich seinen “Setzungen” verschrieben – auch letzteres Wort müsste eigentlich mit Anführungszeichen versehen werden. 1989 begann der Künstler Tagebücher zu schreiben, knapp 90 wohl sind es seither an der Zahl, mit über 25.000 Seiten. Malik fokussiert seine Konzentration ausschliesslich auf die Schreibbewegungen, es entsteht eine rein strukturelle “Sprache”. In Videos hält er seine intuitiven Schreibbewegungen fest, in Audioaufzeichnungen das Kratzgeräusch des Tintenschreibers auf den verschiedenen Materialien.

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Mit seiner derzeit in Frankfurt ausgestellten Leinwandrolle, an der er selbst ein Jahr lang arbeitete, will Malik den Schreibprozess “für den Betrachter als eine Raumgrösse nachlesbar und in der Lektüre räumlich abschreitbar” machen. Zeit verkörpert sich zu Raum, Raum wird als ein Ausdruck von Zeit erlebbar.

Axel Malik über seine Arbeit: “1989 beginne ich mit meinem bis heute ununterbrochenen Projekt des täglichen ‘Schreibens’.

Der Schreibprozess besteht aus einzelnen, zeichenartigen, sich nicht wiederholenden Setzungen.

Die Bewegungsspuren sind komplexe Linien einer sich ausdifferenzierenden Bewegungssphäre. Lesen kann man das nicht, jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinn.

Die Zeichen dieser expansiven Matrix beschreiben nichts, das ausserhalb ihrer eigenen Vibration und gekrümmten Frequenzdichte existiert. Es ist nicht ihr Auftrag, Anspruch und Sinn, für etwas ‘da draussen’ zu stehen oder adäquat zu sein, ein Symbol, ein funktionales Skript, das Informationen codiert.

In dem Moment, wo man dem Schreiben dies aus dem Fokus nimmt, passiert in der Schreibbewegung etwas Entscheidendes, denn die Abwesenheit der Dinge kehrt als eine verdichtete Gegenwart, als eine expandierende Intensität des Augenblicks in die Schrift selbst zurück. Die inhomogene Dynamik und unberechenbare Potentialität der Schreibbewegung selbst, um diese Realität geht es.”

Der 1953 in Jugenheim geborene Künstler lebt und arbeitet in Oberried bei Freiburg. Seit 1994 präsentiert er seine Arbeiten in einer Vielzahl an Einzel- und Gruppenausstellungen.

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Gewaltig liegt Maliks Arbeit diagonal im von gotischem Masswerk umrahmten Geviert des Quadriums. Wir versuchen, ein Jahr unserer eigenen jüngeren Lebenszeit vor uns Revue passieren zu lassen. Und verlassen, gleichermassen fasziniert wie irritiert, den Raum.

(abgebildete Werke © Axel Malik; Fotos: FeuilletonFrankfurt)


Kunst / 45

Sonntag, 25. Oktober 2009

Die Kunst darf nie populär sein wollen. Das Publikum muss künstlerisch werden.

Oscar Wilde (1854 bis 1900), Schriftsteller

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Martin van Meytens (1695 bis 1770) und Johann Franz Greipel (1720 bis 1792), Kaiserliche Familie und Wiener Hofgesellschaft in der Wiener Hofburg, 1763, Öl auf Leinwand; Kunsthistorisches Museum Wien

Künstlerische Magisterarbeiten von Paetzi Paetzold, Fritzi Richter, Janina Ropeter und Alexandra Weinig am Frankfurter Institut für Kunstpädagogik

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Es steht etwas im Schatten der weltweit bekannten Städelschule und auch der Hochschule für Gestaltung Offenbach: Das Institut für Kunstpädagogik der Frankfurter Johann Wolfgang Goethe – Universität. Dabei reicht das Berufsfeld Kunstpädagogik weit über den traditionellen Bereich des Lehramts an Schulen hinaus: Heute umfasst es eine Fülle von Tätigkeiten in der Kultur und im gesamten Kunst- und Ausstellungswesen, und mancher Absolvent mit dem Magister artium in der Tasche hat sogar Gefallen an einem freien Künstlerdasein gefunden.

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Es kann kaum anders sein: Hinter diesem Tor lebt die Kunst: Ausstellungshalle des Instituts für Kunstpädagogik, Anbau eines verklinkerten Fabrikgebäudes von 1890

In diesen Tagen wurden bzw. werden (noch bis 23. Oktober 2009) in der Ausstellungshalle des Instituts unter dem Titel “Im Visier: Identität im Raum” die künstlerischen Magisterarbeiten von vier Studentinnen aus der Klasse von Professor Jochen Fischer präsentiert. Wir stellen jeweils einige ausgewählte Objekte vor:

Paetzi Paetzold betitelt ihre Arbeit: “Meine Idole bin ich, ich bin viele – Multimediale Recherchen zur Identität”. Die 1982 in Heidelberg geborene Studentin hat die Fächer Kunstpädagogik und Germanistik belegt. Sie setzt sich mit ihrem Werdegang und ihrer Identität auseinander, indem sie etwa in eine fremde Rolle (der Jane Birkin als eine Art objet trouvé) schlüpft, an deren Aufenthaltsorten in Frankreich Szenen und Posen nachstellt und sich auf diese Weise fotografieren lässt. Ferner baut sie eine kulissenhafte, mit kleinbürgerlichen Möbeln und Accessoires eingerichte Wohnstube, in der – die begehrten wie gefürchteten Dia-Abende vergangener Jahrzehnte lassen grüssen – Polaroid-Aufnahmen auf einen Monitor projiziert werden (”Je suis jane birkin” und  “Mes albums de photos”).

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Paetzi Paetzold (rechts) und Fritzi Richter in der Vernissage

In ihrer Arbeit  “Zwischen Fläche und Raum – Spannungsfelder zwischen Malerei und Plastik” untersucht Fritzi Richter die Phänomene Zwei- und Dreidimensionalität sowie – auf den Spuren des Bild-Raum-Konzepts eines Lucio Fontana – Möglichkeiten einer räumlichen Struktur von Bildern. Richter, 1981 in Bautzen geboren, studiert Kunstpädagogik, Pädagogik und vergleichende Religionswissenschaft.

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Auf ihre “Stoffbilder” appliziert sie dünne Metallstäbchen, so dass eine Körperlichkeit, ein Raum-Bild entsteht. Grossformatige, an der Decke aufgehängte Keilrahmen (”Spannungsfeld”), die man in Bewegungen gegeneinander versetzen kann, überspannt sie mit transparenten Geweben aus Nylonstrumpfhosen.

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Die 1984 in Göttingen geborene Janina Ropeter studiert Kunstpädagogik, Pädagogik und Psychoanalyse. “Die Waffen einer Frau – Künstlerische Schiessübungen” übertitelt sie ihre Magisterarbeit.

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Der Betrachter blickt in die Mündungen der auf ihn gerichteten Pistolen, die Frau im Hintergrund – es ist die Studentin – schaut aber gar nicht bedrohend drein. Sie durchschiesst – wir erinnern wieder an Lucio Fontana – Leinwände und unbelichtetes, erst anschliessend entwickeltes Filmmaterial.

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Aus eigener, aufgedröselter Strickbekleidung stellt sie, wieder in Stricktechnik, bunte Pistolen (”Strickwaffen”) her, in weicher, warmer Haptik. Nimmt man den vermeintlichen Griff in die Hand, fällt der “Lauf” schlaff herunter. Gibt es harte, männliche, und weiche, feminine Waffen? In den “Waffenröcken” schliesslich stickt sie mit Wollgarn Pistolen auf Jacken, Blusen und Damenröcke auf, Assoziationen an Markenartikler-Embleme stellen sich ein. Wie mag sich deren Träger in so geadelter Kleidung fühlen?

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Welch Rolle kann Gewalt, können Gewaltfantasien bei der Identitätsfindung spielen?

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Janina Ropeter (rechts) und Alexandra Weinig zwischen ihren Arbeiten

Alexandra Weinig, 1984 in Lauterbach geboren,  studiert Kunstpädagogik, Kunstgeschichte und Amerikanistik. “Vernetzte Selbstportraits – Künstlerische Untersuchungen zur Konstruktion von Identität” heisst ihre Magisterarbeit.

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In “alle meine tüten” versieht Weinig mit zerschnipselten eigenen biografischen Dokumenten gefüllte Mülltüten mit ihrem Porträt. An einer Wand hängt (”good night”) ein gebrauchter Bett-Überwurf, Schwarz/weiss-Fotos mit ihrem Porträt näht sie mit pinkfarbigem Faden auf.

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Ebenso mit pinkigem Garn umnäht sie in “näh mich!” auf farbigen Selbstporträts ihre Gesichtszüge, dargestellt als wandhängende Objekte und – bis zur Schmerzgrenze des Betrachters, wenn die Nähmaschine Augen und Lippen rändert – in einem Video.

Eine künstlerische Reflexion der Suche nach Identität auch hier, mit Selbstironie umgesetzt: Welche Rolle mag das als “weiblich” verstandene Nähen spielen? Welche das zigfach multiplizierte, maskenhaft-lächelnde Selbstporträt, das mit den Müllsäcken der Entsorgung anheim gegeben wird?

Ziel des Magister-Studienganges sei es, erläutert Professor Jochen Fischer, sich der Sprache der Kunst zu nähern und eine solche Sprache in eigener künstlerischer Praxis selbst zu entwickeln, aber auch die kommunikative inhaltliche Vermittlung künstlerischer Werke. Die vorliegenden Arbeiten zeichneten sich, betont er, durch eine beachtliche Konzentration auf die selbst entwickelten Themen und auf  den Umgang mit den – als Teil des künstlerischen Prozesses – dazu gewählten Materialien aus. Mit den Arbeiten seiner Schülerinnen zeigt sich Fischer denn auch ersichtlich zufrieden.

(abgebildete Werke © jeweilige Künstlerinnen;
Fotos: FeuilletonFrankfurt)