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Das Internet-Magazin von Erhard Metz

Archive for März, 2009

Weisheiten / 47

Montag, 30. März 2009

Me-ti sagte zu Du-fu: Besser als “ewig” sage “eine Zeitlang”, besser als “ich weiss” sage “ich hoffe”, besser als “ich kann nicht leben ohne dies und das”, sage: “ich kann schwerer leben ohne dies und das.” Dann gehst du sicher und machst andere sicherer gehen.

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Du-Fu

Bertolt Brecht (1898 bis 1956): Me-ti. Buch der Wendungen

Das etwas andere Lesevergnügen

Samstag, 28. März 2009

Liebe Leserinnen und Leser,

genau in dieser Eigenschaft spreche ich Sie heute an: Haben Sie schon den neuesten Leseraum in Frankfurt am Main entdeckt? Haben Sie wohl sicherlich, die meisten unter Ihnen vermutlich, aber doch noch nicht alle.

Hier ist er: Treten Sie ein, schauen Sie sich um und zum Fenster hinaus … und spätestens jetzt wird Ihnen klar, wo Sie sich befinden: im MMK-Zollamt, vis à vis dem Portal des Haupthauses.

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Der Blick zum Fenster hinaus auf die Braubachstrasse lässt die Welt in Pink erscheinen – was oder wer immer Ihnen dazu einfallen mag. Max Weinberg zum Beispiel. Im Inneren des Leseraums laden jedoch – warum eigentlich jedoch? – angenehme, lesegerechte Lichtverhältnisse zum Verweilen ein.

Das Frankfurter Architektenteam Meixner Schlüter Wendt hat diesen Raum entworfen und realisiert. Wenn Sie sich, riet sinngemäss der Stellvertretende MMK-Chef Andreas Bee dem Publikum bei der “Einweihung”, jemals ein Haus bauen wollen, dann fragen Sie dieses Architekturbüro. Kommunikative Dichte zeichnet den Leseraum aus. Fixiertes wie mobiles “Getisch und Gestühl” ermöglichen dem Besucher und Leser, sich individuell einzurichten. Er findet bald seine rechte Position, das Licht wirkt entspannend. Positiv gestimmt wendet er (und erst recht “sie”) sich den mitgebrachten oder den ausliegenden Schriften zu.

“Entscheidend für die Wirkung des Raumes ist”, schreibt Andreas Bee, “dass den Architekten mit geringem Aufwand etwas gelungen ist, was opulente Inszenierungen oftmals nicht vermögen: Das scheinbar Gesicherte und Stabile gerät hier in Bewegung und lässt so einen Raum entstehen, der auf Körper und Geist zielt und bei dem unsere Gefühle ebenso profitieren wie der analytische Verstand.”

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Wann begegnen wir uns demnächst im MMK-Leseraum?

(Fotos: FeuilletonFrankfurt)

Thorsten Schäfer-Gümbel trifft “seinen” Songwriter Hans-Burkhardt Steck

Mittwoch, 25. März 2009

Frankfurter Presseclub, am 24. März 2009, nach der Podiumsdiskussion:

habust, mit Klarnamen Hans-Burkhardt Steck, Rechtsanwalt, Diplom-Soziologe, Zeichner, Dichter, Komponist, Musiker, Sänger, Karikaturist, überreicht “TSG” Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender der SPD Hessen und der SPD-Landtagsfraktion (Motto u.a.: “Hände weg vom ZDF – Wir brauchen keinen Silvio Koch”) seine

“Offizielle CD Thorsten” mit dem “Offiziellen Thorsten-Schäfer-Gümbel-Songbook”,

herausgegeben vom EOTSGFO, dem Ersten Offiziellen Thorsten-Schäfer-Gümbel-Fanclub Obernhain.

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Hier noch einmal die fünf TSG-Songs: einfach anklicken, und Sie können sie hören …

Das Thorsten-Schäfer-Gümbel-Lied

Der Thorsten-Schäfer-Gümbel-Marsch

Die Ballade vom Schäfer Gümbel

Der Thorsten-Schäfer-Gümbel-Rock

Die Präsentation

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Thorsten Schäfer-Gümbel – ein Mann mit Humor – im Gespräch mit Hans-Burkhardt Steck

(Fotos: FeuilletonFrankfurt)

Selbstporträt

Mittwoch, 25. März 2009

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Weisheiten / 46

Dienstag, 24. März 2009

“Wir müssen unser Leben entscheidend ändern, weil wir andernfalls an einem ökonomischen und ökologischen Selbstauslöschungsprogramm teilnehmen … Die Menschheit bekommt Warnungen aus dem Realen zugespielt, die müssen entschlüsselt und ins Verhalten von Individuen und Institutionen übersetzt werden … Die Politik muss sich von der Wahlperiodenpanik emanzipieren … “

Peter Sloterdijk im Interview mit Julia Encke, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung vom 22. März 2009

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(Foto: Rainer Kaupil /pixelio.de)