<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
		>
<channel>
	<title>Kommentare zu: Das r&#228;tselhafte Musikinstrument</title>
	<atom:link href="http://erhard-metz.de/2008/06/18/das-raetselhafte-musikinstrument/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://erhard-metz.de/2008/06/18/das-raetselhafte-musikinstrument/</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Jan 2012 13:44:47 +0100</lastBuildDate>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.2</generator>
	<item>
		<title>Von: Michael Köhres</title>
		<link>http://erhard-metz.de/2008/06/18/das-raetselhafte-musikinstrument/comment-page-1/#comment-416</link>
		<dc:creator>Michael Köhres</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jun 2008 11:14:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://erhard-metz.de/2008/06/18/das-raetselhafte-musikinstrument/#comment-416</guid>
		<description>Hallo Herr Metz,
hier ein paar Antworten. Alle, wie auch ihr Foto, aus Wikipedia

http://de.wikipedia.org/wiki/Hackbrett

Vorl&#228;ufer des Hackbretts, das Psalterium 

Die Version, die sich in Frankreich aus dem Psalterium entwickelte, wurde auf franz&#246;sisch „doulcemér“ genannt

In England hei&#223;t das Hackbrett heute noch „hammered dulcimer

…  mitteleurop&#228;ische (deutsche) Hackbrett hat sich aus der „string drum“, dem tambourin a cordes oder Saitentamburin entwickelt, einem mit einem Stock geschlagenen Instrument, oft nur mit einer Saite, das auch heute noch in der Provence von Musikanten gespielt wird, die gleichzeitig dieses Instrument und eine Einhandpfeife spielen. Daraus entstand das heute &#252;berwiegend gespielte Hackbrett.

Um 1450 werden die Bezeichnungen Dulce Melos (lateinische Traktate)), Doucemer und Hackbrett (Z&#252;rich) gebraucht

Dulce Melos ist die Bezeichnung des Hackbretts in der (lateinischen) Gelehrtensprache des 15. Jahrhunderts.

Unter der Bezeichnung Dulcimer ist das Hackbrett 1470 in England nachweisbar

… au&#223;erhalb Europas erstmals 1480 als Santur im Iran.

Das osteurop&#228;ische Cymbal ist erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts in Ungarn belegt

Im Verlauf des 17. Jahrhunderts bringen Wandermusikanten unterschiedlicher Provenienz das Instrument als Bandura in die Ukraine und nach Wei&#223;russland.

Die Entwicklung des zu seiner Zeit legend&#228;ren pantalonischen Cymbals 1697 von Pantaleon Hebenstreit fu&#223;t auf b&#246;hmischer Tradition. Es war etwa viermal so gro&#223; wie das normale Hackbrett, hatte einen doppelten Resonanzboden und verwendete sowohl Metall- als auch Darmsaiten.

1717 fasst das englische Dulcimer an der K&#252;ste Nordamerikas Fu&#223;, gleichzeitig wird es in China als Yangqin (yang ch&#039;in, fremde Zither) adaptiert.

W&#228;hrenddessen findet das Hackbrett in der Gestalt des Salterios (salterio tedesco, w&#246;rtlich deutsches Psalterium), Eingang in die italienische und spanische Barockmusik.

1874 erfindet Schunda in Budapest das in k&#252;rzester Zeit sehr erfolgreiche Pedalcymbalon, kurz Zymbal genannt…

Lieber Gr&#252;&#223;e
Michael K&#246;hres</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Metz,<br />
hier ein paar Antworten. Alle, wie auch ihr Foto, aus Wikipedia</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hackbrett" rel="nofollow"></a><a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Hackbrett'>http://de.wikipedia.org/wiki/Hackbrett</a></p>
<p>Vorl&#228;ufer des Hackbretts, das Psalterium </p>
<p>Die Version, die sich in Frankreich aus dem Psalterium entwickelte, wurde auf franz&#246;sisch „doulcemér“ genannt</p>
<p>In England hei&#223;t das Hackbrett heute noch „hammered dulcimer</p>
<p>…  mitteleurop&#228;ische (deutsche) Hackbrett hat sich aus der „string drum“, dem tambourin a cordes oder Saitentamburin entwickelt, einem mit einem Stock geschlagenen Instrument, oft nur mit einer Saite, das auch heute noch in der Provence von Musikanten gespielt wird, die gleichzeitig dieses Instrument und eine Einhandpfeife spielen. Daraus entstand das heute &#252;berwiegend gespielte Hackbrett.</p>
<p>Um 1450 werden die Bezeichnungen Dulce Melos (lateinische Traktate)), Doucemer und Hackbrett (Z&#252;rich) gebraucht</p>
<p>Dulce Melos ist die Bezeichnung des Hackbretts in der (lateinischen) Gelehrtensprache des 15. Jahrhunderts.</p>
<p>Unter der Bezeichnung Dulcimer ist das Hackbrett 1470 in England nachweisbar</p>
<p>… au&#223;erhalb Europas erstmals 1480 als Santur im Iran.</p>
<p>Das osteurop&#228;ische Cymbal ist erstmals Mitte des 16. Jahrhunderts in Ungarn belegt</p>
<p>Im Verlauf des 17. Jahrhunderts bringen Wandermusikanten unterschiedlicher Provenienz das Instrument als Bandura in die Ukraine und nach Wei&#223;russland.</p>
<p>Die Entwicklung des zu seiner Zeit legend&#228;ren pantalonischen Cymbals 1697 von Pantaleon Hebenstreit fu&#223;t auf b&#246;hmischer Tradition. Es war etwa viermal so gro&#223; wie das normale Hackbrett, hatte einen doppelten Resonanzboden und verwendete sowohl Metall- als auch Darmsaiten.</p>
<p>1717 fasst das englische Dulcimer an der K&#252;ste Nordamerikas Fu&#223;, gleichzeitig wird es in China als Yangqin (yang ch&#8217;in, fremde Zither) adaptiert.</p>
<p>W&#228;hrenddessen findet das Hackbrett in der Gestalt des Salterios (salterio tedesco, w&#246;rtlich deutsches Psalterium), Eingang in die italienische und spanische Barockmusik.</p>
<p>1874 erfindet Schunda in Budapest das in k&#252;rzester Zeit sehr erfolgreiche Pedalcymbalon, kurz Zymbal genannt…</p>
<p>Lieber Gr&#252;&#223;e<br />
Michael K&#246;hres</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
</rss>

