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FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Archive for Mai, 2008

Weisheiten / 38

Donnerstag, 8. Mai 2008

Verloren, gestern, irgendwann zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang, zwei goldene Stunden, eine jede in sechzig diamantene Minuten gefasst.

Es wird keine Belohnung ausgesetzt, denn sie sind unwiederbringlich.

Horace Mann (1796 bis 1859), Kulturpolitiker, College-Präsident

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Sonnenuhr auf dem Liesinger Kirchturm, Lesachtal in Kärnten
(Bildnachweis: Johann Jaritz wikimedis commons GFDL)

Anton Guschelbauer im Nebbienschen Gartenhaus des Frankfurter Künstlerclubs

Mittwoch, 7. Mai 2008

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“Diagonal”, Acryl Mischtechnik auf Leinwand, 80 mal 100 cm

Am Sonntag, den 11. Mai 2008, 11 Uhr, eröffnet der Frankfurter Künstlerclub im Nebbienschen Gartenhaus die Ausstellung “Spannende Abstraktionen” mit neuen Arbeiten des Malers und Bildhauers Anton Guschelbauer. Der Künstler wird persönlich in sein Werk einführen. Dirko Juchem begleitet die Veranstaltung auf seinem Saxophon.

Anton Guschelbauer wurde 1948 in Weinheim bei Heidelberg geboren. Einer technischen Ausbildung in Innsbruck, Mannheim und Karlsruhe folgten ein Selbststudium sowie Akademiestudien in Malerei und Bildhauerei. Guschelbauer lebt und arbeitet freischaffend in Mörlenbach/Hessen.

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o.T., Acryl Mischtechnik auf Leinwand, 60 mal 80 cm

Einzel- und Gruppenausstellungen führten ihn unter anderem nach Salzburg, Wien und Florenz; seine Ausstellungsschwerpunkte in Deutschland waren neben Frankfurt am Main Heidelberg, Mannheim und Neustadt. Zahlreiche private Sammler in Italien, Österreich, Belgien, Deutschland und der Schweiz schätzen seine Werke.

“Kunst entsteht aus der Seele,” schreibt Guschelbauer, “ist emotional und unterliegt keinerlei Gesetzen. Für mich ist daher ein Gemälde, eine Skulptur, Kunst generell wie eine geborene Geschichte, die die Phantasie anregt und den Verstand auf einen Platz zieht, der mit Erwartung, Aufregung und Vergnügen gefüllt ist.” Und er zitiert in diesem Zusammenhang gern Wassily Kandinsky: “Es gibt kein Muss in der Kunst, denn die Kunst ist frei.”

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Acryl Mischtechnik auf Leinwand, 100 mal 100 cm (verkauft)

Frankfurter Künstlerclub im Nebbienschen Gartenhaus, Bockenheimer Anlage (gegenüber dem Hilton-Hotel). Die Ausstellung ist vom 11. Mai 2008 an täglich von Dienstag bis Sonntag von 12 bis 18 Uhr geöffnet; sie läuft bis zum 1. Juni 2008.

(Bildnachweis: Frankfurter Künstlerclub / © Anton Guschelbauer)

Das grüne Kanapee / 2

Montag, 5. Mai 2008

Wollen wir uns, geneigte Leserinnen und Leser, einmal wieder – gemeinsam mit habust – auf das grüne Kanapee setzen? Klicken Sie es einfach an und begeben Sie sich mit ihm auf eine Reise der besonderen Art:

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(©  habust; Foto: GearedBull wikimedia commons GFDL)

Goethe-Rätsel – die richtige Lösung

Sonntag, 4. Mai 2008

Nun, sooo schwer ist es dann doch nicht :-) Die Zeilen stammen aus ‘Mignons Lied’ und dieses wiederum aus ‘Wilhelm Meisters Lehrjahre’, Goethes berühmtem Entwicklungsroman, erschienen 1795/96 …

Sonnige Grüße aus dem durchaus Goethe-affinen Taunus”

schrieb Rätselrater Roland. Damit lag er richtig und gewann die Flasche Goethe-Wein und die Eintrittskarte für das Frankfurter Goethe-Haus.

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(Goethe-Denkmal in Ilmenau; Foto: Daniel Beyer wikimedia commons GFDL)

??? Goethe-Rätsel ???

Samstag, 3. Mai 2008

Ja, was ist denn nur mit Euch Goethe-Freunden los? Da gibt es das schöne Preisrätsel in meinem Magazin und keiner traut sich!

Ist es zu leicht? Ist es zu schwer?
Gibt’s keine Goethe-Kenner mehr?
Oder ist der versproch’ne Preis
einfach nicht heiss?

Wo seid Ihr denn nun all’, Ihr Leser,
an Inn und Isar, Main und Weser,
an Neckar, Elbe, Saale, Rhein
so insgeheim?

Ihr Kommentatorinnen aus der Pfalz
und aus dem Hessenland (Gott erhalt’s),
wo bleibt Ihr nur bei des Rätsels Entwirrung
ohn’ alle Irrung?

Schaut Euch den Goethen an auf der Bank:
Ist er nicht schon melancholisch krank,
weil Ihr das Rätsel nicht lösen wollt,
als wie Ihr sollt?

(Goethe-Denkmal in Ilmenau; Foto: FeuilletonFrankfurt)