home

FeuilletonFrankfurt

Das Online-Magazin von Erhard Metz

Kommentare

Ich schreib über manche abstruse Geschichte
und ab und an sogar kurze Gedichte:
Sträubt sich dir deshalb beim Lesen das Haar,
dann schreibe mir doch mal nen Kommentar!

Ich habe oft Freude am Polemisieren.
Geht dir das manches Mal an die Nieren
und hältst du den Inhalt nicht für wahr?
Dann schreibe mir doch mal nen Kommentar!

Wenn ich so gut über dich hab geschrieben,
dass du mit der Hand dir den Bauch hast gerieben,
und fühlst dich geschmeichelt wunderbar:
Dann schreibe mir doch mal nen Kommentar!

Kommt dir mal was nicht geheuerlich vor,
fühlst dich gar gehauen über das Ohr,
findest du manches gar sonderbar,
dann schreibe mir doch mal nen Kommentar!

Schlecht kommen Politiker bei mir weg,
sie kriegen, ob schwarz, rot, grün, gelb, all ihr Fett.
Die meisten verdienens nicht anders, fürwahr.
Solln sie mir doch schreiben nen Kommentar!

Kannst manchmal du meine Sätze nicht fassen,
zählst erst mal im Schrank deine eigenen Tassen,
und ist dir dann immer der Sinn noch nicht klar:
Dann musst mir mal schreiben nen Kommentar!

Meine Seite gefällt dir nicht,
und schwillt dir vor Ärger dein Angesicht?
Ja, wenn du dir wirst deines Zornes gewahr,
dann schreibe mir doch mal nen Kommentar!

Liest meine Seite du mit Genuss,
und ohne jeglichen Kunstverdruss,
dann greife zum Rotwein von der Ahr,
und schreibe mir doch mal nen Kommentar!

Die Claudia Johann ging da voran,
gefolgt von Ursula Günther dann.
Nehmt diese beiden zum Vorbild, na klar,
und schreibt jetzt mal selbst nen Kommentar!

2 Kommentare zu “Kommentare”

  1. Ursula Günther
    30. Dezember 2007 19:03
    1

    Danke für die Verewigung, ich fühle mich natürlich angemessen geschmeichelt. Gratuliere zum Gedicht-Kind, das geht ja schneller als das Eierlegen! Gut ist`s geraten, alles dran. Jetzt fehlt ihm nur noch ein Name!
    Gilt die Aufforderung zum Kommentarschreiben übrigens auch für die Ewig-selbigen?? Ihr letzter Vers ist diesbezüglich etwas undeutlich. Ich bin verunsichert. Ansonsten, zu ihrer neunmaligen Einladung: “Zu den offenen Türen kommen die Hunde herein!” schöner: “swer den wolf ze huse ladet der nimt sin schaden”(Spervogel). Gutes Neues!

  2. Holger
    30. Dezember 2007 20:11
    2

    Bei Frau Johann fand ich Ihre Seite,
    Ich lese sie, suche nicht das Weite.
    Und jetzt woll´n Sie noch ´nen Kommentar:
    Bitteschön, na klar.

    Einen Rotwein trink ich zwar,
    Doch ist er nicht von der Ahr.
    Die Trauben an der Unstrut wachsen,
    Bei den Anhalter-Sachsen.

    Jetzt wünsch´ ich Ihnen einen guten Start ins neue Jahr,
    Und somit endet der gewünschte Kommentar.

Schreib´ einen Kommentar