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Das Internet-Magazin von Erhard Metz

Archive for September, 2007

Albrecht Dürer – der “moderne” Künstler der Renaissance

Sonntag, 30. September 2007

Ausstellung des druckgraphischen Werkes im Städel Museum Frankfurt am Main

Wer kennt ihn nicht, Albrecht Dürer . . . die Betenden Hände und den Feldhasen in den Andenkenbuden und Postkartenlädchen . . . sein berühmtes Selbstbildnis von 1498 im Prado, die vier Apostel in der Alten Pinakothek München, die Bildnisse der Elsbeth Tucher und des Jakob Fugger . . .

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Jetzt können wir den anderen Albrecht Dürer kennenlernen: Nach über 35 Jahren haben die Frankfurter Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher des Städel Museums von fern und nah die Möglichkeit, die bedeutendsten, rund 130 Blätter seines druckgraphisches Werkes zu sehen. Aus konservatorischen Gründen kann dieses Opus lediglich in gewissen zeitlichen Abständen präsentiert werden; zuletzt wurde es im Sommer dieses Jahres im Guggenheim Museum Bilbao zu dessen 10jährigem Bestehen gezeigt. Mit über 330.000 Besuchern erzielte diese vom Städel Museum konzipierte Ausstellung einen überzeugenden Erfolg.

Das Städel Museum besitzt – in zumeist ausgezeichneter Qualität – nahezu sämtliche Kupferstiche, Holzschnitte und Radierungen dieses herausragenden Künstlers der Renaissance in Deutschland. Das Werk kann, auch im Vergleich zu dem Oeuvre Dürers als Maler und Zeichner, in seiner künstlerischen Qualität und seiner Bedeutung für die nachfolgende Entwicklung der deutschen und europäischen Kunst nicht hoch genug eingeschätzt werden.

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Adam und Eva
(Bildnachweis: Städel Museum; Foto: Peter McClennan)

Albrecht Dürer, im Jahre 1471 als drittes von 18 Kindern eines erfolgreichen Nürnberger Goldschmieds geboren, erlernte zunächst das väterliche Kunsthandwerk sowie das Gravieren. Sein malerisches und druckgraphisches Rüstzeug erwarb er sich in der Werkstatt des Nürnberger Malers Michael Wolgemut. Anschliessend begab er sich auf eine vierjährige Wanderschaft. 1494 brach er nach Venedig auf, einem der wichtigen Handelspartner Nürnbergs. Dort begegnete er der italienischen Renaissance – ein Zusammentreffen mit weitreichenden Folgen für seinen eigenen künstlerischen Werdegang und in dessen Ausstrahlung für die kulturelle Entwicklung in Deutschland im Spannungsfeld der herannahenden Reformation und der mit ihr verbundenen religiösen und gesellschaftlichen Verwerfungen.

In seinem druckgraphischen Werk erweist sich Dürer als ein in seiner Zeit aussergewöhnlich “moderner” Künstler und Schrittmacher in der Anwendung der damals neuen Technik der Verfielfältigung: Gemälde wie Zeichnungen waren in aller Regel Unikate, die in den Besitz der Auftraggeber übergingen und meist nur in öffentlichen Räumen wie beispielsweise in Kirchen der Allgemeinheit zugänglich waren. Erst die Druckgraphik, die es erlaubte, von der Abbildung einige hundert Exemplare herzustellen, ermöglichte es dem Künstler, eigene, individuelle Vorstellungen und Inspirationen bildnerisch und gestalterisch umzusetzen und sie einem grösseren interessierten Publikum verfügbar zu machen.

Dürer nutzte diese Möglichkeiten von Anfang an: Mit dem gleichsam “neuen Medium” der Holzschnitt- und insbesondere der Kupferstichtechnik schuf er ein neben seinen Gemälden und Zeichnungen eigenständiges künstlerisches Werk. Er vertrieb seine – zudem leicht transportablen – Blätter über die Handelswege in Deutschland und den Nachbarländern. Die Inspirationen, die Dürer von seiner Reise nach Italien empfangen hatte, gelangten auf diesen Wegen, in Gestalt ihrer künstlerischen Umsetzung in seinen gedruckten Arbeiten, auch wieder nach Italien zurück. Nicht zuletzt war die neue Technik die Grundlage für seinen beachtlichen materiellen Erfolg, der ihm Wohlstand und Ansehen sicherte. Ein grosszügiges Angebot des Antwerpener Magistrats zum Verbleib konnte Dürer ausschlagen – er kehrte als geachteter Künstler in seine Heimatstadt Nürnberg zurück, wo er 1528 verstarb.

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Das Liebespaar und der Tod
(Bildnachweis: Städel Museum; Foto: Peter McClennan)

Die ausserordentlich fein ausgeführten graphischen Arbeiten Dürers veranlassen den Betrachter zu genauem Hinsehen. Er wird sich dazu die notwendige Zeit nehmen müssen. Die Werke sind diese Zeit allemal wert: Zum einen lassen sie in besonderer Weise und sinnlicher Erfahrung die hohe künstlerische und handwerkliche Meisterschaft Dürers nachvollziehen; zum anderen vermitteln sie dem Betrachter einen geradezu minutiösen Einblick in die materiellen und sozialen Umstände sowie die Lebensgewohnheiten der Menschen in jenen Jahrzehnten seines Schaffens. Zugleich spiegeln sie die gewaltige Umbruchssituation wider, in der sich die Gesellschaft am Ausgang des Spätmittelters in der Berührung mit der neu entdeckten Antike, den Natur- und Geisteswissenschaften, dem Humanismus und dem reformatorischen Umfeld befand.

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Melencolia I
(Bildnachweis: Städel Museum; Foto: Peter McClennan)

Als Höhepunkte des – wie ausgeführt eigenständigen – druckgraphischen Werkes hat man vielfach neben zahlreichen Einzeldarstellungen die Zyklen Die Apokalypse und Das Marienleben sowie die Passionen (Grosse, Kleine und die Kupferstichpassion) bezeichnet. Spektakulär mutet der Grosse Triumphwagen des Kaisers Maximilian an. Geheimnisvoll bleibt die “Melencolia I”, eine allegorische Darstellung der Melancholie, einer der vier Charaktere der antiken Temperamentenlehre. Über kaum ein anderes Werk der Kunst ist bis in die heutige Zeit hinein so viel interpretiert, gerätselt, fantasiert und spekuliert worden. Der Faszination des jetzt in Frankfurt ausgestellten Originals wird sich kaum jemand entziehen können.

Das druckgraphische Werk Albrecht Dürers gehörte von Anfang an zum Kernbestand des Städel Museums. Es gründet massgeblich auf der Sammlung des Stifters Johann Friedrich Städel.

Zur Ausstellung erschien ein inhaltlich wie gestalterisch ausgezeichneter Katalog “Albrecht Dürer. Die Druckgraphiken im Städel Museum”, herausgegeben von Martin Sonnabend, dem Kurator der Werkschau.

Die Ausstellung lief bis zum 6. Januar 2008. www.staedelmuseum.de

Na endlich – ein Recht auf saubere Luft !

Freitag, 28. September 2007

Das jüngste Feinstauburteil des Bundesverwaltungsgerichts: ein Lichtblick!

Der Betroffene [Ergänzung des Autors: Anwohner einer verkehrsreichen Strasse] kann verlangen, dass die Behörden bei gesundheitsrelevanten Grenzwertüberschreitungen einschreiten. Sie müssen dann unter mehreren rechtlich möglichen – insbesondere verhältnismäßigen – Maßnahmen eine Auswahl treffen. Als verhältnismäßige Maßnahme kommt hier beispielsweise eine Umleitung des LKW-Durchgangsverkehrs in Betracht. Soweit ein Zitat aus der entsprechenden Pressemitteilung des Bundesverwaltungsgerichts über dessen Urteil vom 27. September 2007.

Wer kennt sie nicht – die stinkenden, blaugrauen Dieselruss ausschleudernden verrottenden LKW und Lieferwagen, die immer noch allgegenwärtig auf den Strassen ihr Unwesen treiben. Besonders schlimm sind manche altersschwachen Baustellen-LKW oder – bereits schon äusserlich schrottreifverdächtige – LKW aus osteuropäischen Ländern.

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(Foto: ro18ger/pixelio.de)

Man hat den Eindruck, TÜV-Mitarbeiter, Behörden und Polizei drücken angesichts der rollenden Misere auf unseren Strassen und Autobahnen mitunter beide Augen zu. Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts gibt zu der Hoffnung Anlass, dass diese Stinker demnächst aus dem Verkehr gedrängt werden können!

“Kyma” – Dialog zwischen Norden und Süden

Montag, 24. September 2007

Michael Franke in der Frankfurter Westend Galerie

Nach der Werkschau mit dem figurativ arbeitenden Maler Hermann Albert überrascht die Frankfurter Westend Galerie, sonst bekannt als ein Eldorado der zeitgenössischen abstrakten italienischen Malerei, erneut mit einem nicht der Abstraktion verpflichteten “Deutschitaliener”: mit Michael Franke und seiner Ausstellung “Kyma”.

Kyma – “Welle”, ein Begriff, den wir zunächst mit der hellenisch-griechischen Architektur in Verbindung bringen: Welle, konvex oder konkav, als Profil- und Gestaltungselement insbesondere an Tempelbauten (bekannt sind vor allem das dorische, ionische und lesbische Kyma), später oft als mit Akanthus, Medaillons oder Palmetten verzierter Viertelstab.

Michael Franke hingegen versteht sein “Kyma” als Welle des grossen Wassers, der Ur-Meere. Wasser, Meere – als Urgrund des Lebens, ein Urgrund, der in der griechischen Mythologie lebt, sie geradezu prägt. Wasser, das vom Anfang aller Zeiten her die hellenischen Gestade umfängt, den antiken Menschen Grenzen zieht, ihnen aber zugleich Lebensraum und Nahrungsspender ist.

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tò Kyma XIV

Michael Franke interessierte sich von seiner Schulzeit an für diese Mythologie und ihre Geheimnisse. Bis heute spielt das Wasser dabei eine zentrale Rolle. In seinen Werken spiegelt es sich im Blauen wider, auch im Weissen der Gischt, getrieben von Zephyros, dem Gott der Winde, gepeitscht von Poseidon, dem Gott des Wassers und der Meere, Sohn des Weltenherrschers Kronos, Enkel von Uranos und Gaia, des Himmels und der Erde also, die ihrerseits dem Chaos entsprangen. Blaue Wogen dominieren auch in der jetztigen Frankfurter Ausstellung. Gegenpart zum Blau und Weiss in Frankes Werk ist das Römisch-Plutonische, das Feurige und das Erdgebundene, dem er die Rot- und Orangetöne seiner Palette zuordnet bis hin zum Schwarz, ebenfalls in einigen Werken der aktuellen Schau vertreten.

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Anemos V

Zunächst ein Blick zurück auf die Vita: Geboren Mitte November 1957 in Bonn, verspürte Franke schon als Achtjähriger den Wunsch, Kunstmaler zu werden. Nach der Übersiedelung der Familie nach Brüssel lernte er dort Maler wie V. Wolwens und J.-J. Gaillard kennen. Mit dreizehn Jahren hatte er seine erste Ausstellung. In der Folge geriet die Malerei wieder etwas aus seinem Blick zugunsten der Absicht, sich in Afrika Entwicklungsprojekten zu widmen. Einem Aufenthalt 1975 in Westafrika und dem Abitur 1976 an der Europaschule in Brüssel folgte das Studium der Nationalökonomie und Kunstgeschichte in Bonn. Nach dessen erfolgreichem Abschluss kehrte er vollends zur Malerei zurück. Von 1983 bis 1988 lebte und arbeitete er überwiegend in Venedig, Mailand und Rom, anschliessend bis 1994 in Palermo. Nach einem Gaststudium in Paris kehrte er 1996 nach Bonn zurück. Franke unterhält weiter ein Atelier an der zeeländischen Nordseeküste.

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Hesperia IV

Befasste er sich in seiner Jugend unter anderem mit den Schriften Hesiods, setzte er sich als heranwachsender Maler intensiv mit der Farbenlehre Johann Wolfgang Goethes auseinander, die ihn sehr beeinflusste. Malerische Vorbilder fand er in Rubens, van Eyck und Bosch ebenso wie in James Ensor. Heute schätzt er besonders die Werke beispielsweise von Anselm Kiefer, Per Kirkeby, A. R. Penck oder Gerhard Richter.

Franke geht in seinen Arbeiten auf die Ursprünge der europäischen Kultur zurück. In einem Dialog zwischen Antike und Moderne präsentiert er einen Kosmos, der seit Jahrhunderten das Italienbild der Deutschen prägt. Gleichzeitig zeigt er, dass die Diskussion um Europa nicht nur eine soziale und ökonomische Komponente hat, sondern auch eine Frage der Kunst und der Kultur ist. Franke lässt sich sowohl von Goethes Italienreise als auch von der Gegensätzlichkeit deutscher und italienischer Geisteswelten inspirieren. Es entstehen Gemäldesequenzen mit großer Gestaltsymbolik, in denen Meereswogen, Wolken oder auch griechische und altrömische Bauwerke erscheinen. Seine Seh-Erfahrung übersetzt Franke als Bildsprache in metaphysische Räume und mythologische Visionen.

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Arcuatura XI

Franke schlägt einen weiten Bogen über die Meere, von der Ägäis hinauf zur flämischen Küste, die ihm eine neuerliche Heimat geworden ist. Er geht gleichsam den Weg Goethes nach Italien mit und wendet sich wieder zurück an die Nordsee. In manchen seiner Bilder spüren und erkennen wir unmittelbar die grosse flämische Malertradition. Nahezu mystisch ist sein Umgang mit expressiver Lumizität und der Finsternis, mit Licht und Schatten. Gewaltig schlagen dem Betrachter die Wellen entgegen wie im 200 mal 450 Zentimeter messenden Triptychon Aphrogeneia – unwillkürlich weicht man einige Schritte vor der Wucht des Wassers zurück. Extatisch die Erhebung Aphrodites, der Schaumgeborenen, aus dem Urgrund des Meeres.

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Aphrogeneia, Triptychon

Franke beherrscht neben dem grossen auch das kleine Format. Seine Gemälde vermitteln eine Sinnlichkeit, die Historizität ebenso beinhaltet wie die momentane Kraft einer schöpferischen Inspiration. Seine Arbeiten sind sorgfältig formuliert und entstehen mit den verschiedensten Materialien – mit bestimmten Pigmenten, eigenen Lasuren und einer Leinwand, auf der Tempera mit Öl vermalt wird. Bei aller Expressivität bringen die Bilder die Verbundenheit von Reflexion und Handwerk ohne Pathos unmittelbar zum Ausdruck.

Michael Franke ist weit herumgekommen: Er hatte Einzelausstellungen unter anderem – und oft mehrfach – in Ferrara, Mailand, Rom und Palermo, in Sankt Petersburg sowie in Brüssel, Knokke, Paris, Turnhout und unlängst in Athen im Zappeion Megaro. Das deutsche Publikum lernte ihn in Köln und Saarlouis – und jetzt in Frankfurt am Main – näher kennen.

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Zephyros, Notos, Boreas, Triptychon (200 mal 300 Zentimeter)

Die Ausstellung in der Frankfurter Westend Galerie huldigte dem bevorstehenden 50. Geburtstag des Künstlers. Sie lief vom 15. September bis zum 17. November 2007.

(Bildnachweis: Frankfurter Westend Galerie / Michael Franke)

DOCUMENTA 12 in Kassel – ein Riesenerfolg

Sonntag, 23. September 2007

Die am heutigen 23. September zu Ende gegangene DOCUMENTA 12 in Kassel war mit ihren rund 754.000 Besucherinnen und Besuchern – rund 100.000 mehr als bei der DOCUMENTA 11 vor fünf Jahren – ein Riesenerfolg!

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Die DOCUMENTA KASSEL stellt heute die weltweit bedeutendste Ausstellung zeitgenössischer Kunst dar. Begonnen hatte alles im Jahr 1955: Arnold Bode, renommierter Künstler und Akademieprofessor in Kassel, begründete sie in diesem Jahr. Die Ausstellung sollte nach der Zeit des Nationalsozialismus und der Diffamierung der damaligen Moderne als “entartet” ein breites deutsches Pubkikum wieder an das internationale Kunstgeschehen heranführen. Gezeigt wurden 1955 Werke des Fauvismus und Expressionismus, des Kubismus und der Künstlergilde “Blauer Reiter”, des Futurismus und der Pittura Metafisica. Niemand ahnte jedoch damals, dass der DOCUMENTA ein weltweiter Erfolg beschieden sein sollte.

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Museum Fridericianum, ein Präsentationsort der DOCUMENTA (Foto: Carroy wikimedia commons GFDL)

Die DOCUMENTA 13 in Kassel wird im Jahr 2012 stattfinden: Sie werden sich also, liebe Leserinnen und Leser, noch 60 Monate oder 260 Wochen oder 1825 Tage bis zur nächsten Ausstellung der dann zeitgenössischen Kunst gedulden müssen!

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Künstler der DOCUMENTA 12 (Bildnachweis: Roland Sippel)

Eine Nachlese der DOCUMENTA 12 sowie einen Überblick über die Ausstellungen 1 bis 11 finden Sie unter DOCUMENTA KASSEL

Hallo Freunde der Naturtrompete: “Le Nozze di Figaro” in der Oper Frankfurt am Main!

Freitag, 21. September 2007

Über die Naturtrompete haben wir auf dieser Seite bereits mehrfach berichtet. Hier eine weitere gute Nachricht:

In der aktuellen Frankfurter Inszenierung der Oper “Le Nozze di Figaro” sind die Trompetenstimmen mit zwei barocken Natur- Langtrompeten besetzt. Auch das übliche langweilige Cembalo für die Rezitativ-Begleitung musste dem Hammerklavier weichen. Bravo! Eine wunderbare, vollkommen transparente und “durchhörbare” Leistung aus dem Orchestergraben!

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(Doris Stock , W. A. Mozart während seines Aufenthalts in Dresden, Silberstiftzeichnung, 1789)

Es lohnt sich immer wieder eine Reise zur Oper nach Frankfurt am Main – Trägerin der Auszeichnung “Opernhaus des Jahres”!