Hessisch für Anfänger (Folge 2)
“Host dus de scho gehört, dess de Kall vor Woche gestorwe eass” “Aah, drem sitt mr d´n aach in letzter Zeit so selte!”
Wir befinden uns heute fern im Oberhessischen – sagen wir, so Richtung Vogelsberg. Dort, wo die Winter lang und die Sommer kurz sind. Wo alles langsamer geht als – eben drunten im Tal. Und die Wahrnehmung noch ganz unverfälscht ist. Das ist oberhessisch!
(Herbst am Vogelsberger Taufstein; Foto: Dirk Schmidt /pixelio.de)


25. Februar 2007 23:25
Wieder schön. Das is schon ziemlich nah an meiner Heimat.
Übrigens: Schon was von Horschema gehört?
http://utechristian.wordpress.com/2006/10/20/toni-mahoni/
Auch schön und auch von Horschema:
http://utechristian.wordpress.com/2006/12/12/hessische-weihnacht/
27. Februar 2007 07:35
Lieber Erhard Metz,
immer wieder ist man verblüfft, wie vielfältig und unterschiedlich die Dialekte sind. Oft ändert sich das gesprochene Wort schon nach wenigen Kilometern Entfernung. Ein herrliches Beispiel!